[Rezept] Tassenpudding aus der Mikrowelle

Brrrr – ist Euch auch so kalt? Gestern Abend habe ich dermaßen gefroren, dass mir nach einer warmen, aber süßen Leckerei war. Dann fielen mir diese Päckchen mit den warmen Tassenpuddingen ein, von denen ich natürlich keines im Haus hatte. Also habe ich ein bisschen Google gefragt und dann einfach mal herumprobiert. Gleich der erste Versuch hat mich zufrieden gestimmt, so dass ich das Ergebnis gern mit Euch teilen möchte.

Für eine Portion Tassenpudding braucht man:

1 große Tasse (wichtig, sonst kocht es über)
1/8 L oder 1/2 cup Milch, ich habe Hafermilch genommen
10 g Stärke
2 TL ungesüßtes Kakaopulver
1/2 Tüte (ca 4 g) Vanillezucker

 

So wird’s gemacht:
in der Tasse die Stärke mit dem Kakaopulver und dem Zucker mischen. Die Mischung mit der Milch verrühren. Ich habe meinen kleinen Milchaufschäumer genommen, ein Schneebesen geht natürlich auch.
Jetzt ab damit in die Mikrowelle. Ich hatte das ganze bei 80% ungefähr 90 Swkunden darin. Das hat gut geklappt. Wenn ihr Euch unsicher seid, dann lieber kürzer drin lassen und dafür nochmal anstellen.

Und dann guten Appetit! 😀

Ich werde auf jeden Fall noch eine Vanilleversion mit Sojamilch aus dem Tetrapack testen und ich könnte mir auch gut eine Variante des Schokopuddings mit Zimt oder Chaipulver vorstellen.

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[Rezept] Quer durch den Kühlschrank Smoothie – 52pics 12/52 – so lecker

Da ich derzeit gesundheitlich etwas angeschlagen bin, greife ich eigentlich jeden Morgen zu einem Frühstücks-Smoothie, denn es geht sehr schnell und man hat schon mal ein paar Vitamine intus.
Heute Morgen wollte ich dann einen Smoothie mit Banane und Erdbeeren machen, fand aber die Menge an Obst in meinem Mixbecher etwas wenig. Die Banane war schon etwas angematscht und die restlichen TK-Erdbeeren viel weniger als ich in Erinnerung hatte. Aber es lagen noch sehr leckere Orangen rum, von denen eine kurzerhand mit im Mixbecher landete. Während ich im Kühlschrank nach der Hafermilch Ausschau hielt, fiel mir noch ein Rest Kokonussmilch in die Hände. Also auch davon noch was dazu.

Heraus kam ein herrlich fruchtiger, aber auch cremig-süßer Smoothie, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

So lecker!

So lecker!

Ok, das Bild ist nicht sehr gelungen, aber nun ja. Trotzdem ist es mein 52pics Nr. 12.

Rezept „So lecker-Smoothie“

Zutaten:
1 Banane
1 Tasse Erdbeeren
1 Orange geschält
ca. 400 ml Hafermilch
Kokosnussmilch nach Belieben (eher etwas weniger als mehr, mir wird es schnell zu fettig)
1 EL Leinsamen
20 – 40 g Haferflocken blütenzart
1 Handvoll Cashew-Kerne

Zubereitung:
alles zusammen in den Mixbecher schmeißen und zu einem cremigen Smoothie pürieren.

[Rezept] Nikolaus-Lollis zum Selberbacken

Letzte Woche bin ich zufällig beim Chefkoch über dieses tolle Rezept gestolpert. Und in einem Anfall von Wahnsinn habe ich es gleich nach gebacken. Ohne jegliches Talent zum Dekorieren vorweisen zu können und eigentlich auch ohne die nötige Zeit zu haben. Trotzdem sind die Lollis gut geworden und bei den Beschenkten prima angekommen.

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Zutaten für die Kekse:

100 g Marzipanrohmasse
275 g Mehl
125 g Zucker
1 Pkt Orange-Back
1 Prise Salz
150 g kalte Butter
1 Ei

Für die Deko:
250 g Puderzucker
Saft 1 Zitrone
Schokotropfen für die Augen
rote Lebensmittelfarbe
Hagelzucker
evtl. Zuckerschrift

So wird’s gemacht:
Die Hälfte des Marzipans grob raspeln und mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Ich habe meine Küchenmaschine benutzt und zum Schluss ein bisschen mit den Händen nachgeknetet. Den Teig zu einer Kugel formen und ca. 1 Stunde kalt stellen.
Teig ausrollen (evtl. noch ein bisschen Mehl dazu kneten) und mit einem großen Glas 10 Kreise ausstechen. Die Kreise auf ein Backblech geben und Holzstiele in die Kreise drücken (bei mir haben 4-5 Kreise auf ein Backblech gepasst). Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 20 Minuten backen.

Nachdem die Kekse ausgekühlt sind, den Zuckerguss anrühren, ungefähr die Hälfte davon mit roter Lebensmittelfarbe einfärben. Wie viel Zitronensaft benötigt wird, muss man ausprobieren. Bei mir war eine halbe Zitrone zu wenig und eine ganze Zitrone schon wieder zuviel. Evtl. mit etwas zusätzlichem Puderzucker andicken.
Aus dem restlichen Marzipan kleine Nasen formen. Nun die Kekse mit den Zutaten verzieren. Da ich Probleme hatte, einen schönen Mund zu formen und der Zuckerguss immer ineinander gelaufen ist, habe ich die Münder aus Zuckerschrift aufgetragen, dadurch verlängert sich allerdings die Trocknungszeit.

Wenn der Zuckerguss ausgehärtet ist, die Lollis schön verpacken und verschenken!

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Durch das Orange-Back und dem zitronigen Guss sind die Kekse nicht nur schön anzusehen, sondern auch sehr lecker.

[Rezept] Gefüllte Paprika (vegan) – Vegan Wednesday #1

Vor einigen Tage hatte ich Hunger auf gefüllte Paprika, denn es befanden sich noch einige gelbe Paprika im Kühlschrank. Das ist ja in der vegetarischen/veganen Küche immer so eine Sache, denn im Restaurant oder in manchen Zeitschriften sind diese immer mit Reis gefüllt oder man muss auf Tofu zurückgreifen, um quasi das Hackfleisch aus den klassischen Rezepten zu imitieren.
Gefüllte Paprika mit Reis sind nicht so mein Ding, Reis wollte ich gern als Beilage haben, und Tofu mag ich nicht mehr so gern, seitdem ich schwanger bin. Aber ich hatte Lust auf Hirse. Also habe ich eine Füllung aus Hirse, Pilzen und Mais zubereitet und wo ich schon mal dabei war, wollte ich auch gleich noch Hefeschmelz als Käseersatz ausprobieren. Heraus kamen wirklich leckere gefüllte Paprika, die es wohl noch öfter geben wird.

Gefüllte Paprika

Zutaten:

1/2 Tasse Hirse
2 Paprika
braune Champignons
1 kleine Dose Mais
1 Dose Tomaten, stückig
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
Gewürze nach Belieben:
ich hatte Curry, Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz, Chiliflocken

Hefeschmelz:

1 EL Margarine
1 EL Mehl
150 ml Pflanzenmilch
2 EL Hefeflocken
etwas Senf
Pfeffer und Salz
Muskatnuss

Zubereitung

Hirse in einem kleinen Topf gar kochen (funktioniert natürlich auch mit Resten oder am Vortag gekochter Hirse).
In der Zwischenzeit Pilze und Paprika putzen. Ich habe die Parika geteilt, so dass zwei Hälften pro Person entstehen, so dass mehr Hefeschmelz drauf passt.
In einer kleinen Pfanne Zwiebel in etwas Öl glasig schwitzen, dann Pilze dazu geben und scharf anbraten. Sobald die Pilze die gewünschte Bräunung angenommen haben, Hirse dazu geben. Falls die Masse zu trocken wird, kann nach Belieben noch etwas Wasser und evtl. Gemüsebrühepulver hinzugefügt werden, damit eine schöne breiige Masse entsteht. Nun Mais hinzufügen und mit Curry und Cayennepfeffer großzügig würzen.
Die Dose Tomaten in eine kleine Auflaufform füllen (wer mag kann vorher mit einem Teil der Zwiebel und den Chiliflocken noch eine Tomatensauce kochen), die Paprikahälften darauf geben und mit dem Hirse-Gemüse-Gemisch füllen.
Den Hefeschmelz wie folgt zubereiten: Margarine in einem kleinen Topf schmelzen, das Mehl einrühren und das ganze etwas anschwitzen. Mit der Pflanzenmilch ablöschen und ggfs. etwas einköcheln lassen, falls es zu flüssig wird. Topf vom Herd nehmen, die Hefeflocken einrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
Hefeschmelz über die gefüllten Paprika verteilen und bei 200 Grad im Ofen überbacken, bis der Hefeschmelz braun wird.
Wir hatten Reis und grünen Salat dazu. Reis als Beilage ist natürlich nicht zwingend notwendig, denn die Paprika sind ja schon mit der Hirse gefüllt. Das Rezept reicht ungefähr für 2 Personen, die Angaben eher Richtwerte, weil ich jetzt beim Kochen alles nach Gefühl zusammengerührt habe. (Außer den Hefeschmelz, der ist von Chefkoch 😉 ).

 

In der Weihnachtsbäckerei (1): Welche Plätzchen wird es dieses Jahr geben?

Irgendwie bin ich da und irgendwie bin ich weg, nach wie vor liegt eigentlich ständig was. Aber Langeweile wäre ja auch nix. Da ich derzeit nicht so richtig zum Bilder sichten komme, habe ich mir überlegt, ich fange mal eine Liste an, auf der ich notiere, welche Weihnachtsplätzchen ich dieses Jahr backen möchte. Denn, oh Schreck, bereits am nächsten Wochenende ist schon der erste Advent. Nun muss ich nicht unbedingt vor dem 1. Advent ALLE Kekse fertig haben, die würden dann auch gar nicht bis Weihnachten reichen, aber zumindest anfangen, kann man dann ja.
Eine Liste mit interessanten Rezepten mache ich eigentlich jedes Jahr, weil ich sonst in meiner eigenen Begeisterung verloren gehe.
Dieses Jahr schreibe ich mal alles hier auf dem Blog auf, das hat den Vorteil, dass ich wenigstens den Zettel  nicht verlieren kann und dann auch nächstes Jahr noch weiß, welche Rezepte ich denn letztendlich ausprobiert habe.

Ins Grundprogramm gehören bei mir auf jeden Fall Kekse zum Ausstechen, ich mache das so gerne. Einfach weil es tolle Formen gibt und es später in der Keksdose schön aussieht. In den letzten Jahren habe ich entweder die Ausstecherle oder die Unverwüstlichen Ausstechplätzchen gebacken. Eigentlich sind bei mir auch Zimtsterne ein Muss, aber auf diese werde ich dieses Jahr schweren Herzens verzichten. Ein weiteres absolutes Must-have auf dem Plätzchenteller sind bei uns Vanillekipferl. Die sind so lecker mit ihrer dicken Puderzuckerschicht. Dabei ist mein Lieblingsrezept eindeutig dieses: Vanillekipferl lichthell. Wenn ich die gebacken habe, muss ich einen Teil immer in Sicherheit bringen, damit die nicht gleich aufgefuttert werden.

Zusätzlich zum Grundprogramm mag ich aber auch die Abwechslung und probiere jedes Jahr neue Rezepte aus. Beim harmlosen surfen auf der Chefkoch-Seite sprang mir dabei dieses Rezept ins Auge: Vanille-Cranberry-Kipferl. Ich liebe Cranberrys und habe auch immer ein Tütchen zu Hause, daher ist das natürlich das perfekte Rezept für mich.

Ich denke, das ein oder andere Rezept wird noch hinzu kommen, ich hätte gern noch was mit Marzipan dabei und was Schokoladiges.

 

[Rezept] Herzhaftes Müsli

Heute möchte ich ein Rezept aufschreiben, dass ich mal vor etlichen Jahren in einem Forum aufgabelte, was aber eine lange Zeit in Vergessenheit geriet. Nun habe ich mich wieder erinnert und damit es nicht verloren geht, schreibe ich es am Besten in den Blog. Denn es ist sehr lecker und auch nicht zu schwer.

Auf Fotos müssen wir heute verzichten, irgendwie habe ich es noch nicht geschafft, das fertige Essen so in Szene zu setzen, dass es auch appetitlich wirkt. Das liegt auch vor allem daran, dass ich es gerne mache, wenn ich spät nach Hause komme und noch schnell was Leckeres und nicht zu deftiges essen möchte.

Herzhaftes Müsli

Zutaten:
1 Stück Gurke
Paprika
evtl. Tomaten
evtl. Mais
1 Becher Hüttenkäse
etwas Milch
Salz
Pfeffer
Paprikapulver edelsüß oder rosenscharf
2-3 EL Haferflocken

So wird’s gemacht:

Gemüse waschen und in kleine Stücke schneiden. Ich habe auf eine genaue Mengenangabe verzichtet, da ich die Menge immer nach Hunger und dem, was noch im Kühlschrank ist variiert. Den Hüttenkäse mit etwas Milch verrühren, ich nehme immer einen guten Schluck, das wird recht flüssig dann. Das Hüttenkäse-Milch-Gemisch mit Salz, Pfeffer und ordentlich Paprika würzen und das Gemüse unterrühren. Jetzt die Haferflocken drauf geben und dann ist es auch schon fertig. Wer mag, kann das Ganze noch mit geriebenem Käse garnieren.
Ich esse es meist als Abendessenersatz, daher ist die Portion für eine Person ausreichend. Wenn ich sehr viel Hunger habe, gebe ich entweder mehr Gemüse oder mehr Haferflocken hinzu, das muss man einfach ausprobieren.

[Rezept] Green Smoothie – mit Power in den Tag starten

Ich habe schon vor einiger Zeit Green Smoothies für mich entdeckt. Es handelt sich um ein Mixgetränk aus grünen Zutaten wie zum Beispiel Spinat oder Blattsalaten, aber auch Möhrengrün oder Radieschengrün kann Verwendung finden, und Obst und Gemüse.

Leider tue ich mich immer etwas schwer mit der Auswahl des richtigen Grüns, denn beispielsweise Bio-Spinat ist selten frisch in den Supermärkten zu finden.
Momentan sieht das aber wieder ganz gut aus und so habe die Woche jeden Morgen einen leckeren grünen Smoothie genossen.
Mein momentanes Lieblinsgrezept möchte ich gern hier mit Euch teilen.

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Green Smoothie

Zutaten:
1 Apfel
1 Banane
1 Nektarine
ein kleines Stück Gurke
gute 1 -2 handvoll frischen Spinat
100 ml Wasser
100 ml Apfelsaft naturtrüb
1 TL Leinöl

Alle Zutaten in einen Mixbecher geben und ordentlich von der Küchenmaschine durchmixen lassen.

Die Zutaten können natürlich variiert werden, aber dies ist momentan meine absolute Lieblingsmischung: Apfel und Banane sind süß und machen satt, die Nektarine gibt einen frischen und säuerlichen Geschmack. Anstatt des Leinöls können natürlich auch andere hochwertige Öle hinzugefügt werden, aber ich achte momentan auf Omega 3-Fettsäuren und deshalb nehme ich Leinöl.
Das Rezept ergibt ca. 0,5 Liter, für mich ist das eine Frühstücksportion, das kann aber natürlich auch geteilt werden. ;-)

Einen entspannten Sommernachmittag

wünsche ich Euch allen!
Eigentlich hatte ich heute einen längeren Artikel geplant, aber letztendlich habe ich mich für einen faulen Nachmittag entschieden. Hier sind es um die 30 Grad Celsius, das ist mir schon fast zu warm, wenn ich ehrlich bin. Statt also tolle Dinge zu tun, habe ich mein Auto aus der Werkstatt geholt, einen Reifen zur Reparatur gebracht, mir schmerzende Füße in der Sommerhitze gelaufen und muss mich jetzt erholen. Dazu gibt es ein nettes Buch und diesen Grüntee-Drink zum runterkühlen. 🙂

Falls ihr auch Lust auf einen erfrischenden Grüntee-Drink habt, hier die Kurzanleitung:

ca. 250 ml starken kalten Grüntee mit Eiswürfeln und Johannisbeersaft-Eiswürfeln und einigen Minzeblättchen im Standmixer bei höchster Stufe ordentlich durchmixen. Alles in ein Glas kippen, paar Extraeiswürfel und Strohhalm rein und genießen!

[Rezept] Mandelmus selbst gemacht

Wer sich mit veganer Ernährung auseinandersetzt, hat sicherlich auch schon einmal etwas von Mandelmus gehört.
Bevor ich mir das Buch Vegan-for-Fit von Attila Hildmann zugelegt habe, hatte ich allerdings noch nie großartig was davon gehört. Mittlerweile sind mir die Nussmuse eine unentbehrliche Zutat geworden, zumindest wenn ich versuche, die Massen an Käse, die man als Vegetarier so verzehren kann, etwas einzudämmen.

Mandelmus, aber auch einige andere Nussmuse eignen sich hervorrragend dazu, Sahne und sogar auch Käse auf Aufläufen oder Pizza zu ersetzen. Mein absolutes Lieblingsgericht sind Zucchini-Spaghetti alla Carbonara, das Rezept wird hier  netterweise als Proberezept kostenfrei zur Verfügung gestellt. (Noch weitere Rezepte zum Ausprobieren)

Bei aller Begeisterung jedoch, habe ich recht schnell fest gestellt, dass die Nussmuse doch ganz schön ins Geld gehen, aber auch die Verfügbarkeit nicht immer gegeben ist. Bisher habe ich gern das Mandelmus von Alnatura gekauft, der Preis von 6,95 Euro pro 250 gr in Bio-Qualität ist für mich passend und außerdem ist zumeist ein DM in der Nähe. Weiterhin habe ich recht gute Erfahrungen damit gemacht, das verwendete  Mus in den Rezepten etwas zu reduzieren.  Meist ist das ohne Geschmackseinbußen recht gut möglich.

Was aber tun, wenn man dringend Nussmus benötigt, aber das Regal mal wieder leer ist?

Ist Mandelmus selbst herstellen wirklich eine Alternative?

Google liefert reichlich Ergebissse, zumeist unter Verwendung der Küchen-Mercedes-Geräte Vitamix und Thermomix. Hätte ich gern, sind aber nicht im Haushalt vorhanden und werden wohl auch in absehbarer Zeit nicht dort einziehen.
Als ich gestern Abend noch eine Tüte abgelaufener Mandeln im Vorratsschrank entdeckte, die ich kurzfristig sowieso nicht verarbeiten kann, habe ich es einfach mal ausprobiert, das Mandelmus selbst zu machen.

Um gleich das Ergebnis vorweg zunhemen: es funktioniert! Auch ohne die Zugabe von Wasser, Öl oder sonstigen Hilfsmittelchen. Einfach nur aus Mandeln. Aber man bracuht Geduld und Ausdauervermögen und davon eine ganze Menge.

Was man sonst noch braucht:

  • Mandelkerne, 1 oder 2 Tüten (ich habe erstmal eine Tüte probiert)
  • Stabmixer
  • Löffel mit langem Stiel
  • evtl. Mühle oder Standmixer zum Mahlen der Mandeln, falls der Stabmixer eher schwach ist
  • heißes Wasser
  • Schüssel zum Überbrühen der Mandeln
  • Mixbecher

Und so geht’s:

Wenn die Mandeln noch nicht enthäutet sind (gibt’s bei uns auf dem Dorf leider nicht fertig abgezogen), die Mandelnmit kochendem Wasser überbrühen, einige Minuten stehen lassen, abgießen und dann enthäuten. Wenn die Ziehzeit gut war, denn „flutschen“ die Kerne schön aus ihrer Haut.

Nun die Mandeln zu Mehl vermahlen ( ich habe dafür einen Mini-Mixbecher benutzt, der beim Standmixer dabei war). Sollten die Messer vom Standmixer irgendwann nicht mehr greifen, den ganzen Kram in den Mixbecher umfüllen und mit dem Stabmixer bearbeiten.
Und jetzt beginnt der Teil, der am wenigsten Spaß macht!
Das Mehl im Mixbecher wird nämlich jetzt per Stabmixer solange immer wieder durchgemixt, bis die Masse flüssig wird. Je nachdem, wie leistungsstark der Mixer ist, kann das zwischen 20 Minuten und fast 2 Stunden dauern. Außerdem müssen immer wieder Pausen gemacht werden, da entweder das Mixgut oder der Mixer heiß laufen und abkühlen müssen. Die Masse ändert sich von mehlig zu pastös, dann zu ölig und irgendwann gaaaaanz viel später zu flüssig.
Letztendlich hat sich meine Masse endlich dann verflüssigt, als ich schon längst aufgeben wollte und aus dem ganzen Kram einfach Mandelmilch machen wollte. Außerdem hatte ich abends angefangen, aber weil mein Stabmixer gar nicht mehr abkühlte musste ich alles über Nacht warten lassen und am nächsten Morgen weiter machen…

Und hat es sich gelohnt?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Dadurch,  dass mein Stabmixer extrem altersschwach ist, hat es halt auch extrem lange gedauert. Ob sich im Endeffekt tatsächlich eine Ersparnis ergibt, wage ich zu bezweifeln, aber wenn doch, dann ist es nicht besonders viel. Andererseits die Unabhängigkeit von Ladenverfügbarkeiten und Öffnungszeiten ist gerade für mich, die auch ständig lange arbeitet, schon praktisch. Außerdem reizt es mich, auch andere Muse wie zum Beispiel Cashewmus oder auch Haselnussmus, die ich halt nicht an jeder Ecke bekomme, nach Bedarf selbst herstellen zu können. Und auch ungefähr in den Portionen, die ich benötige. Ebenfalls angenehm ist es, eine schöne Verwendung für zuviel gekaufte Nüsse zu haben.

Fazit

Ich habe mir sicherheitshalber einen guten Ersatz-Stabmixer bestellt (das hatte ich eh schon länger vor) und werde schon noch das ein oder andere Mal mit den Musen experimentieren. Für die tägliche Verwendung aber, werde ich wohl mein Mandelmus eher weiterhin kaufen, aber von nun an in der Lage sein, auch Engpässe im Laden selbst zu überbrücken.

 

Das ist das Ergebnis, was wirklich lecker ist:

[Rezept] Schweineöhrchen auf die Schnelle – Bloggerwettstreit #3

Die 3. Aufgabe des Bloggerwettstreites für Mai lautet:

Zeige uns ein leckeres Rezept für einen Snack/Fingerfood inkl. Foto.

Einen tollen Snack, den ich kürzlich ausprobiert habe, sind Schweineöhrchen aus Blätterteig. Das Rezept ist prima, weil schnell gemacht, kommt mit wenigen Zutaten aus und kann auch schnell hergezaubert werden, wenn mal spontan Besuch ins Haus steht.

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Rezept für Schweineöhrchen:

Zutaten:

– Blätterteig, entweder TK oder Fertigprodukt aus dem Kühlregal- Wasser
– Zucker
– evtl. Schokolade für Glasur

So wird’s gemacht:

1) Blätterteig aus der Kühltheke ausrollen, TK-Blätterteig etwas antauen lassen2) Teig mit einem Backpinsel gleichmäßig mit Wasser bepinseln
3) nun den Teig mit Zucker bestreuen, ich habe nicht nachgewogen, sondern den Teig einfach schön dick mit Zucker bestreut, lieber etwas mehr als zu wenig, der Blätterteig hat eh 1000 Kalorien, da kommt es auf das bisschen Zucker auch  nicht an
4) jetzt von den langen Seiten her bis zur Mitte aufrollen
5) nun die große Teigrolle mit einem großen scharfen Messer in dünne Scheibchen schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Am besten die Scheibchen ein bißchen nach oben zusammendrücken, dann sieht es schon recht gut nach Schweineohr aus
6) das Ganze ca. 10 Minuten bei 180 Grad Heißluft backen, vielleicht auch ein wenig länger, je nachdem wie heiß der Ofen ist

Wer mag, kann die angekühlten Öhrchen noch in Schokolade dippen.

Uns haben sie sehr, sehr gut geschmeckt und das auch noch am nächsten Tag.