Tschüss 2015

Gerade genieße ich hier zu Hause einen seltenen Zustand: alle Bewohner ausgeflogen und eigentlich nichts aufzuräumen. Dass ich das noch erleben darf. 😉

So langsam wird es Zeit, einmal wieder aus der Versenkung  aufzutauchen, habe ich gedacht und die ganzen Jahresrückblicke in meinem Blogreader taten ihr Übriges: ich habe gerade Lust zum Schreiben. Und sogar Zeit dazu.
Auch wenn ich dieses Jahr auf diesem Blog so gar nicht schreibend präsent war, so war ich in Gedanken viel öfter hier. Was genau passiert ist, kann ich gar nicht sagen, ich habe immer das Gefühl gehabt, keine Zeit zu haben, habe auch kaum andere Blogs gelesen oder Fotos gemacht. Vielleicht war es einfach Zuviel, zu viel an Input, zu viele Möglichleiten, zu viele Anforderungen an mich und mein Leben, zu viele Ideen und auch der mehr oder weniger geglückte Wiedereinstieg ins Arbeitsleben. Und immer dabei ein kleines Persönchen, das die meiste meiner Aufmerksamkeit fordert. Ich habe in 2015 viele Dinge nicht gemacht, kaum oder keine Fotos schrieb ich schon, genauso wenig habe ich regelmäßig Brot gebacken, genäht und war auch 4 Monate nicht beim Pferd. Im Rückblick für mich eine unfassbar lange Zeit. Während das passiert ist, war ich mir aber sicher: ich habe keine Zeit.

Trotzdem war 2015 ein schönes Jahr. Wir waren im Urlaub an der Ostsee, gleich ganze zwei Mal und einmal in Dänemark, wir sind viel spazieren gegangen, die kleine Motte hat Laufen gelernt, ist ein Jahr alt geworden und hat sich zum waschechten Kleinkind gemausert. Wir waren am Strand, haben uns im Wasser nasse Füße geholt, haben Schnecken und Mäuse gesehen, das gute Wetter genossen. Den Tierpark besucht, waren Frühstücken und shoppen. Haben einen neuen Herd bekommen, ich habe wenig gelesen, dafür das Kind viel getragen, ich habe beschlossen, mir die Haare riiiichtig lang wachsen zu lassen und wollte eigentlich eine Shopping-Pause einlegen. Ich habe angefangen, meine Teevorräte zu dezimieren und ganz schön viel abgenommen. Ein ganz zentrales Thema war das Ausmisten und Entrümpeln, sowie die bessere Organisation des Haushalts. Hach, so viele schöne Themen, über die ich gern noch schreiben möchte. 🙂

Je mehr ich schreibe, umso glücklicher bin ich und ich stelle fest, unterm Strich war 2015 ein schönes Jahr, auch wenn es sich phasenweise nicht so angefühlt hat und ich es anstrengend fand.
Auch weiß ich ganz genau, ich möchte weiter bloggen, das hat mir gefehlt. Allerdings wird es wohl einen neuen Blog geben, aber das steht jetzt noch ganz am Anfang. Erstmal geht es hier (hoffentlich) weiter.

Ich weiß nicht, ob noch Leser übrig sind, falls ja, ich wünsche Euch da draußen einen schönen Silvesterabend, einen guten Rutsch und ein tolles und gesundes 2016!

Bis bald,
Katja

 

 

 

 

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Mein Experiment – 7 Wochen ohne

So, gestern hat sie nun begonnen, die Fastenzeit. In diesem Jahr habe ich mich kurzfristig entschlossen, auf den „Zug“ aufzuspringen und selbst einmal 7-Wochen-ohne zu probieren.

In den letzten Jahren, hatte ich das immer schon mal im Hinterkopf, aber es so richtig umsetzen, dazu kam ich nicht. Denn wollen wir mal ehrlich sein, hier mittendrin in der Norddeutschen Pampa, wo kaum noch einer regelmäßig in die Kirche geht und sich viele gerne mal „was gönnen“, wird man doch ziemlich belächelt. Auch der Druck von außen ist irgendwie recht groß. Wenn ich nur an mein Vegan-for-fit Experiment zurückdenke, oder an die Anfänge der Schwangerschaft. Wie komisch meine Kollegen reagiert haben, wenn ich keinen Kaffee trinken wollte. Was ist denn mit dir los? Irritierte Blicke treffen mich.
Auch in diesem Jahr ist es nicht anders. Spöttisch guckt mein Mann mich an und erklärt mir, dass ich ja in den letzten 11 Jahren unseres Zusammensein öfter mal was begonnen oder mir vorgenommen habe und es dann nicht durchgehalten habe. Grrrr. Ein bisschen wütend macht mich das schon! Ich weiß,  dass ich leicht begeisterungsfähig bin und dass mir dann aber häufig die Durchsetzungskraft fehlt, meine Interessen vor den äußeren Einflüssen durchzusetzen. Da muss ich echt mal was machen. Aber zurück zum Thema.

7 Wochen ohne also. 46 Tage. Aber ohne was eigentlich?

Ich habe mir verschiedene Dinge zum Feind auserkoren. Meinen Morgenkaffee zum Beispiel und das geliebte Nutella-Brot. Ich möchte mich einfach nicht mehr ständig von diesen Zuckerbomben ernähren. Also Süßigkeiten auch gleich noch mit auf die Liste gesetzt. Und alles, wo eindeutig viel zu viel Zucker drin ist: fertig gekaufte Fruchtjoghurts, Kuchen, Intant-Cappuccino, Chai Latte usw. Eigentlich alles, was so in diese Kategorie Süßkram fällt. Damit ich nicht Schlechtes mit Schlechtem kompensiere, lasse ich auch möglichst viel Knapperkram weg. Also Chips und Co.

Aber es gibt doch Ausnahmen?

Ja, die gibt es. Obwohl es ja eigentlich keine geben sollte. Aber zum einen ist der März unser Geburtstagsmonat. Gleich fünf Ehrentage fallen in die Fastenzeit. Und irgendwie finde ich es dann nicht so gut immer nur „Nein danke“ zu sagen. Wie ich das regel muss ich wirklich mal sehen. Momentan tendiere ich zu der 1-Stück-Kuchen-ist-okay-Lösung. Muss mich ja nicht quer durch die Kaffeetafel futtern. Außerdem ist Knabberkram okay, wenn er zum einen selbst hergestellt ist und zum anderen aus den Vorräten kommt. Also wenn ich endlich mal den Popcornmais aufbrauche, dann halt mit Salz. Schmeckt eh viel besser und erinnert mich an meine USA-Zeit.
Und da wären wir auch schon beim nächsten Feindbild. Dem kopflosen Konsum. Mal eine Weile, dieses „Haben Wollen“ Gefühl ausbremsen. Also keine E-Books kaufen, überhaupt nichts bei Amazon, keine Klamotten und Schuhe (außer es ist wirklich etwas ganz Wichtiges kaputt gegangen), keine Stoffe und Bastelmaterialien. Use what you have quasi. Zwei, drei Ausnahmen wird es auch hier geben, zum Beispiel das Geburtstagsgeschenk für den Liebsten oder die Zeitschrift, die ich schon soooo lange gesucht habe und nun endlich einen Laden gefunden habe, wo ich die kaufen kann. Vor allem möchte ich versuchen, weniger Geld auszugeben und eben auch bewusster zu konsumieren. Nun bin ich ja mal gespannt, ob das alles so klappt.
Aber es muss. Sonst ist es ja mal wieder eines von diesen nie umgesetzten Vorhaben. Und das will ich eigentlich beweisen, dass ich das kann.

Weniger ist mehr – das wissen wir schon lange, oder doch nicht?

Das ich ganz gerne Dinge sammele, das habe ich schon ein paar Mal erwähnt glaube ich. Genauso, wie mir das auch gerne mal auf den Geist geht. Denn überall steht was, liegt was, ist es voll. Okay, es ist nicht sooooo voll, es ginge voller, aber ich merke mehr und mehr, wie mich der ganze Kram belastet, mir die Luft zum Atmen nimmt. Und dann habe ich mich mal gefragt, wann ich das letzte Mal ein Teil aus meinem Badezimmerschrank genommen habe. Keine Ahnung. Aber das Ding ist voll, proppevoll. Womit, fragt man sich dann unweigerlich, denn irgendwie scheine ich die Dinge nicht zu brauchen, sonst wäre ich ja mal am Schrank gewesen. So, was also tun? ENTRÜMPELN!
Da bin ich seit einiger Zeit dabei. Sowohl analog im Leben 1.0, als auch in meiner Onlinewelt.

Es ist einfach Zuviel!

Bei Antetanni las ich zufällig in diesem Beitrag über die „Generation Zuviel“. Wir haben zu viele Wahlmöglichkeiten, stellen zu hohe Ansprüche an uns selbst, haben theoretisch mehr Freizeit aber auch immer mehr Zeitdruck. In vielen Punkten trifft der Artikel, der auf Welt.de erschienen ist, meine eigene Lebensrealität. Erschreckend. Ungefähr zur gleichen Zeit veröffentlichte Bine vom Blog „Was eigenes“  einen ganz ähnlichen Artikel über die Frau von heute. Vielleicht stellenweise ein wenig überzeichnet, aber auch sehr treffend meiner Meinung nach.

So kann es nicht weitergehen!

Während ich also permanent mein Handy checke, ob es neue Nachrichten parat hält, in verschiedenen Foren und Blogs versuche, auf dem neuesten Stand zu bleiben, meckere ich gleichzeitig, dass ich kaum Zeit zum Nähen, Fotografieren und Bloggen habe. Warum denn wohl nicht?
Nun habe ich kurzerhand beschlossen, dem ein Ende zu bereiten. Ich habe von meinen 4 E-Mail-Eingängen auf dem Handy drei gelöscht. Jetzt kommen noch die Mails meiner wichtigsten Adresse an, den Rest schaue ich mir hin und wieder auf dem Tablet an. Werde wohl nichts verpassen. Wo ich schon mal dabei war, habe ich wieder einen Schwung Newsletter abbestellt, die Facebook und Instagram-Verknüpfungen vom Handy-Startbildschirm gelöscht, in einem Forum, indem ich gern aktiver wäre, ziemlich viele Themen aus meiner Leseliste geworfen und mich mal an meine abonnierten Blogs getraut.
In meinem WordPress-Reader und bei Bloglovin haben sich bestimmt über 100 Blogs angesammelt. Teilweise stammen die noch aus der Zeit, wo ich Blogs abonniert habe, wenn ich dort mal über einen tollen Beitrag gestolpert bin. Leider habe ich meist vergessen, was das eigentlich war. Mittlerweile regele ich das sowieso über Pinterest.
Ich habe ordentlich gelöscht, aber es sind immer noch reichlich Blogs übrig geblieben. Dabei ist mir aufgefallen, dass etliche Blogs dabei sind, die ich nicht mehr richtig lese, aber die ich dennoch nicht aus den Augen verlieren möchte. Also werde ich demnächst mal eine neue Blogroll veröffentlichen und dort die Blogs einarbeiten, die ich nicht ganz vergessen möchte und ab und an besuche, aber aus dem Reader fliegen sie raus. Ich hoffe, dass ich auch wieder mehr kommentiere, wenn ich denn weniger zu lesen habe. Und Schreiben natürlich auch. Und Bloggen. Und Nähen. Und Yoga. Und …. und … und … 😉

Was wurde eigentlich aus…? … den guten Vorsätzen?

In diesem Beitrag hatte ich vor fast einem Jahr über meine Vorsätze für 2014 geschrieben. Nun ist das Jahr fast wieder rum und somit eigentlich ein guter Zeitpunkt zu schauen, was denn eigentlich aus den Vorsätzen so geworden ist.

52pics-Fotoprojekt: oh je, da hat sich nicht viel getan. 😦   Somit kann ich das Fotoprojekt nur als gescheitert abhaken. Schade, weil ich es schön fand, immer mal die Bilder durchzuklicken. Und peinlich, schließlich war ich die meiste Zeit in diesem Jahr mit dem Baby zu Hause. Aber mit Baby ist man halt viel mit Baby beschäftigt. 😉

“Zwölftel Blick”: So richtig rund lief es hier auch nicht, aber einen Großteil der Fotos habe ich geschafft. Klick. Die noch fehlenden Fotos werde ich kurzfristig in einen Beitrag packen und noch veröffentlichen. Auch, wenn ich gerade in den letzten Monaten mein Foto nicht mehr veröffentlicht habe, so hat mir der “Zwölftel Blick” viel Spaß bereitet und ich werde das Projekt mit neuem Motiv auch in 2015 weiter führen.

“Sonntagsfreude”: Seufz, das war auch nicht richtig was. Dabei finde ich die Idee sooo schön. Naja, neues Jahr, neues Glück, die Sonntagsfreude wird es 2015 hoffentlich öfter geben.

Alte Artikelideen: das war wohl auch nichts. Davon habe ich gar nichts umgesetzt und es sind noch weitere Ideen hinzugekommen, die nie geschrieben worden sind. Ich werde wohl mal die Liste raus kramen und schauen, ob da noch was Gutes dabei ist, ansonsten werde ich die Ideen über Bord werfen. Es kommen ja immer wieder neue Ideen und warum nicht mal ein paar Altlasten hinter mir lassen?

Häufiger vegan essen: das hat auch nicht so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe. Vielleicht ist es ein Zeichen, dass das Konzept nicht so richtig zu mir und meiner derzeitigen Lebensweise passt. Vielleicht mal irgendwann anders. Das lasse ich auf mich zukommen. Ohne Druck.

Kreative Auszeit: Ja schon, aber anders, als ich dachte. Denn die Schreiberei für meinen Blog war meine Kreative Auszeit im letzten Jahr. Eigentlich hoffte ich, zusätzlich irgendetwas mit Malen/Basteln/Schreiben zu machen. Aber das ist nicht schlimm, nur nicht das Ziel aus den Augen verlieren. Auch wenn ich es selten umsetze, ist es nach wie vor sehr wichtig für mich, der Kreativität Raum in meinem Leben zu geben. Und wenn das derzeit im Schreiben von Blogartikeln der Fall ist, dann ist das so.

Und was wird 2015?

Eigentlich sollte das hier gar kein Beitrag über neue Vorsätze werden. Aber da ich gerade Spaß am Schreiben habe und ich nicht weiß, ob es morgen noch einmal ein Zeitfenster gibt, hänge ich ein paar Worte zu den neuen Vorsätzen dran.
Ich habe bei Schildmaid ein interessantes Projekt gesehen, was ich 2015 für mich umsetzen möchte. Ansonsten bleibt es wie im letzten Jahr relativ offen: Spaß an Kreativität, fotografieren, Yoga, etwas bloggen, ausmisten und hoffentlich mehr nähen, mal meinen Bücherstapel abarbeiten – so soll es 2015 weiter gehen. Wer sagt denn, das Vorsätze weh tun müssen?

Ich wünsche allen Lesern einen entspannten Jahreswechsel und ein erfolgreiches Jahr 2015!

Und ich möchte mich einmal herzlich bei allen Followern bedanken! Mein Blog gehört nicht zu den größten, hat aber schon eine Weile eine recht konstante Leserzahl, die immer mal leicht ansteigt. Das freut mich sehr, vor allem, dass ihr da bleibt, wenn es auch mal ruhiger ist. Vielen Dank!

 

Ich bin getagged worden! Sieben Fakten über mich

Oha, schon vor ziemlich langer Zeit bin ich mal getagged  worden. Sorry, dass ich mir soviel Zeit damit ließ. Ich musste feststellen, dass ich entweder Haushalt und Kind auf die Reihe bekomme oder Internet und Kind. An der Kombination übe ich noch. Denn leider ist es ja so, dass je länger die Blogpause dauert, der Einstieg umso schwerer ist. Wobei bei mir gar nicht das Problem ist, dass ich dann nicht weiß, WAS ich schreiben soll, sondern mich häufig nicht entscheiden kann, mit WELCHER Idee ich anfangen soll. Warum ich dann nicht einfach vom Tablet oder Handy mal schreibe, das habe ich mich schon häufiger gefragt. Gestern fand ich nun dazu die Antwort: ich habe das Gefühl, dass meinen Texten dann etwas fehlt. Sie fühlen sich nicht so lebendig und fließend an, sondern irgendwie abgehackt und kurz.

Aber lange Rede, kurzer Sinn: wir fangen jetzt mal an.

St. Moonlight vom Blog Gedankenteiler hat mich mit dem „OneLovelyBlogAward“ bedacht. Aber einfach nur schnöde Fragen beantworten? Weit gefehlt! Hier wird man oder frau selbst kreativ – nämlich mit sieben Fakten über mich selbst!

Die Regeln!

  1. Verlinke die Person, die Dich nominiert hat 
  2. Blogge die Regeln und zeige den Award
  3. Veröffentliche 7 Fakten über Dich
  4. Nominiere 15 Blogger und teile ihnen die Nominierung mit…

Da ich einhändig aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung schreibe und zusätzlich noch mit aufmüpfigem Baby auf dem Arm, verzichte ich an dieser Stelle  auf schicke Bildchen etc. 

Fakt 1 – ich bin das Chaos
Wo ich bin, herrscht Chaos – das war schon immer so. Manchmal habe ich keine Ahnung, wo das her kommt.
Meistens ist es ein Sammelsurium aus Dingen, die mich
– an etwas erinnern
– ich noch erledigen möchte
– ich noch nicht weg geworfen habe
– die keinen Platz haben
– die ich für später aufheben möchte
– mir die Motivation fehlt, etwas dagegen zu tun
– ich tatsächlich mal keine Zeit gehabt habe
… wahrscheinlich fiele mir noch mehr ein. Von Erinnerungsstücken kann ich mich ganz,ganz schlecht trennen
und so horte ich fröhlich vor mich hin. EINE Veränderung gab es allerdings in den letzten 20 Jahren: damals räumte ich gar
nicht erst auf, weil ich fand, dass es sich nicht lohnen würde, heute mag ich es durchaus aufgeräumt und kämpfe so täglich gegen
mein eigenes Chaos.

Fakt 2 – Ich habe meine Träume verraten
Wann genau fängt es an, dass Vergessen der Sachen, die einem wichtig sind? Bei Winnieswelt wurde es kürzlich auch thematisiert.
Ich hatte mal Idealvorstellungen von meinem Leben, von meinem Beruf. Doch dann begann ich diese Ideen als unrealistisch aus meinem
Leben zu werfen. Und mich an kleinen Dingen zu orientieren. Frei nach dem Motto: „Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“.
Natürlich ist nicht alles schlecht, was ich aus meinem Leben gemacht habe. Aber wenn ich darüber nachdenke, bleibt ein schlechtes Gefühl zurück,
so als ob ich meine Träume verraten hätte? Warum frage ich mich des Öfteren, warum habe ich nicht dafür gekämpft, zukunftsorientiert gehandelt
und mir einen Grundstein zur Verwirklichung gelegt? Was da wirklich passiert ist, das habe ich auch erst vor einigen Jahren überhaupt bemerkt.

Fakt 3 – ich fange 1000 Sachen gleichzeitig an

Ob schreiben, basteln, häkeln, stricken, nähen, aufräumen, bloggen usw. Ständig kommen mir Ideen oder ich
finde im Netz Anregungen, was ich gerne hätte. Sachen für mich, für die Familie oder Geschenke.
Und dann geht es los. häufig habe ich Material zu Hause, manchmal fehlt was. Der neue Wunsch überlagert den alten.
Die Zeit fehlt. Alles liegt rum. Und das neue Projekt wartet schon.

Fakt 4 – ich bin der „Listen-Typ“
Ich liebes es Listen zu schreiben und abzuhaken. Seitenweise fülle ich damit Büchlein, große und kleine Zettel,
Handy und Internet.

Fakt 5 – ich gucke peinliche TV Serien 
Manchmal muss es einfach sein und ich schalte RTL II an. Neugier, Sensationslust, Ersatz fürs Bildzeitung
lesen? Keine Ahnung, was mich dazu treibt. Ist mir auch ziemlich peinlich und häufig stelle ich nach der Hälfte der
Sendung fest, dass es absolute Zeitverschwendung ist. Aber wie gesagt, manchmal muss es einfach sein.

Fakt 6 – ich würde gern mal was „Richtiges“ schreiben
Auch eine Baustelle seit einiger Zeit. Ich habe ein paar Ideen, aber nach den Anfängen ist mir die Luft ausgegangen. Ist das eine klassische Schreibblockade?
Dabei würde ich so gern mal etwas „Handfestes“ vollenden. Dabei geht es mir weder ums Veröffentlichen noch ums Reich und Berühmt werden. Ein paar
vollgeschriebene Notizbücher würden mir schon reichen.

Fakt 7 – Schokolaaade muss sein!
Ich liebe es einfach Schokolade zu essen. Fast egal, welche Sorte. Kann herb oder süß, pur oder gefüllt sein. Für den Notfall ist immer ein
Stückchen im Haus.

Die Nominierungen folgen – wir müssen jetzt mal los!

Grusel zu später Stunde

Wenn der Liebste zu später Stunde mit „diesem“ Ausdruck in der Stimme meinen Namen ruft, schwant mir schon böses. Und genau, eine riesige Spinne hatte es sich in der Dusche bequem gemacht. Da ich es nicht befürworten kann, die Viecher per Katalog zu Mus zu verarbeiten, bin ich für die Entfernung dieser possierlichen Tierchen in diesem Haus verantwortlich. Regelmäßig scheitere ich dabei an meiner eigenen Courage. So auch dieses Mal. Todesmutig habe ich versucht, das Vieh per Kehrblech und Handfeger in die Freiheit zu befördern. Leider gelang es mir nicht und nachdem Männe schon mit dem Katalog im Anschlag hinter mir lauerte, kam dann doch wieder der Staubsauger zum Einsatz. 😦
Was macht ihr denn in so einem Fall? Töten, saugen oder retten? Und was sind Eure besten Tipps zum Retten?

Augebblick(e) #6 – Sehnsucht

Das Foto ist schon vor ein oder zwei Wochen entstanden, ich finde, es transportiert so schön die ersten herbstlichen Gefühle. Und damit wird alljährlich bei mir eine Sehnsucht geweckt. Die Sehnsucht nach Galopp über Stoppelfelder. Eine ganze Weile habe ich das gemacht und noch eine ganze Weile wird es wohl nicht mehr vorkommen. Trotzdem bleibt da dieses Gefühl, dass ich es gern mal wieder erleben würde. Wie sich das Pferd streckt, wie wir an Fahrt aufnehmen, wie manchmal die Augen tränen vom Fahrtwind. Hinterher sind alle erschöpft und erleichtert, die Anspannung abgefallen. Und die Sehnsucht weicht dem Traum, dass es irgendwann wieder einmal möglich sein wird.

Das größte Glück der Erde…

liegt auf dem Rücken der Pferde! 😀

Getreu nach diesem alten Motto, habe ich mich am Mittwoch das erste Mal seit längerer Zeit wieder aufs Pony gewagt. Und es war wunderschön.
Ganz entgegen meiner Erwartungen gab es keine „Spielchen“, sondern einfach einen schönen entspannten Ritt. Aber es war anstrengend, mega anstrengend. So sehr, dass ich nach einer halben Stunde irgendwie dann doch froh war, wieder absteigen zu können. War Reiten schon immer so anstrengend? Aber der Anfang ist gemacht, jetzt brauche ich nur noch einen Babysitter. 😉

Langeweile?!

Eigentlich dachte ich, dass ich dieses Gefühl nie wieder in meinem Leben haben werde – Langeweile. Zu voll sind die To-Do-Listen, Zeit ist knapp, trotz Erziehungsurlaub. Heute Abend hat es mich irgendwie erwischt. Vielleicht ist es auch die Fußballmüdigkeit. Habe schon aus Verzweiflung verschiedene Nagellacke an meinen Füßen ausprobiert. Schon komisch, zum Nähen ist es zu spät (außerdem habe ich keine Lust), zu müde zum Bügeln und sämtlichen Hausarbeiten. Also surfe ich dumm rum und mache irgendwelche doofen Selbsttest. Warum ich nicht einfach uns Bett gehe? Keine Ahnung!

Nach dem Regen

wird der Himmel auch wieder blau. Zwar nicht auf dem Foto, weil ich das bis zum Exzess bearbeitet habe *ups*, aber in Wirklichkeit. Unglaublich, was plötzlich für ein Platzregen unserem Spaziergang ein jähes Ende bereitet hat. Drei mal klatschnass bis auf die Haut, dreimal umziehen und danach gemütlich auf dem Sofa kuscheln. Und während draußen schwülwarme, tropische Temperaturen herrschen, freue ich mich auf den Herbst.