Mein Nähtagebuch

Was tut man, wenn das Babymädchen neuerdings öfter mal ein Schläfchen am Tag einlegt und einem so unverhoffterweise zu etwas Freizeit verhilft? Nein, nützlich machen im Haushalt ist es derzeit nicht. Aber da man ja sonst schon nichts zu tun hat, bastelt man sich einen neuen Blog. Warum auch nicht? Man hat ja erst zwei um die man sich kümmern muss. Die zig registrierten „Leichen“, wenn ich mal wieder irgendeine zündende Idee hatte, lassen wir mal außen vor.
Ja, ich habe beschlossen, ein Nähtagebuch zu führen. Das ist ab sofort auf dem Blog Näh.kram zu finden.
Ich hatte auch überlegt, das Tagebuch hier zu führen, aber irgendwie scheint mir das nicht so passig. Und wo ich das hübsche Design nun schon mal fertig hatte (bzw. angepasst hab), wäre es doch eine Schande, es brach liegen zu lassen.  😉 Nun bleibt abzuwarten, ob ich allem wie geplant gerecht werden kann.

[Nähen] Schöne Kleinigkeiten: Kalenderhülle

Eigentlich gehört der Kauf eines schönen Kalenders zu jedem Jahresanfang für mich dazu. Ich mache das gerne: die Umschläge durchstöbern und grübeln, welche Aufteilung des Kalendariums für mich am Praktischsten ist um dann das schönste Exemplar mit nach Hause zu tragen.
Dieses Jahr bekam ich allerdings überraschenderweise bevor ich mich umgesehen habe schon ein Exemplar meiner Bank geschenkt. Zuerst wollte ich es auch gleich ablehnen, denn wirklich hübsch ist es nicht:

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Aber dann kam mir der Gedanke, dass ich ja nun auch einmal etwas sparen könnte (schließlich ist der Bauchzwerg definitiv eine kostspielige Sache)  und es war in den letzten Jahren auch oftmals so, dass ich den Kalender nicht sehr oft genutzt habe. Dieses Jahr ist das ein bisschen anders, da ich auch einige Dinge bezüglich der Schwangerschaft dort eingetragen haben. Da ich aber trotzdem einen hübschen und individuellen Kalender haben wollte, kam mir die Idee, doch einmal eine Kalenderhülle zu nähen. Ein praktisches und schnelles Nähprojekt für zwischendurch und ideal geeignet für kleinere Stoffreste. Eine Anleitung war schnell gefunden: klick

Da ich leider keine Stickmaschine o.ä. besitze, habe ich ein Schildchen mit der Jahreszahl mit Stoffmalfarbe bemalt.
Als Stoff habe ich den schönen Apfelstoff von meinem Ratz-Fatz-Rock genommen. Insgesamt habe ich festgestellt, dass ich am knappkantigen Absteppen noch sehr üben muss, das ist leider krumm und schief geworden. Trotzdem gefällt mir meine neue Hülle sehr gut und obwohl ich einen Schreckensmoment lang dachte, dass die Hülle doch nicht passt und ich zu nah an der Linie genäht hätte, passt alles wunderbar.

 

Vordere Einstecklasche

Vordere Einstecklasche

Vorderseite

Vorderseite

Hintere Einstecklasche

Hintere Einstecklasche

[Nähen] Praktische Kleinigkeiten: Wäschklammerbeutel

Ich habe gerade gesehen, dass ich seit September gar keine Nähprojekte mehr gebloggt habe. Dabei ist doch tatsächlich das ein oder andere Schöne entstanden. Sicherlich nicht in dem Umfang, den ich immer so plane (und von dem ich weiß, dass es zuviel ist und trotzdem noch mehr plane), aber doch wert, mal ein paar Worte darüber zu verlieren.

Heute zeige ich Euch ein Weihnachtsgeschenk für meine Mutter. Sie hatte bei mir den uralten und gut gehüteten Wäscheklammerbeutel entdeckt und erwähnt, dass sie auch gern wieder einen hätte, denn ihr Exemplar ist schon länger verschollen. Obwohl ich vor langer Zeit mal beschlossen hatte, keine selbstgenähten Geschenke zu machen habe ich mich doch daran gewagt. Und bin ausnahmsweise mit dem Ergebnis zufrieden. Offensichtlich habe ich doch den ein oder anderen Nähfortschritt in den letzten Jahren gemacht, so dass ich meinen kleiner Perfektionist im Ohr zumindest zeitweise die Klappe gehalten hat. Dafür hatte ich dann endlich mal wieder ein Erolgserlebnis. Ist ja auch mal schön. 🙂

Wäscheklammerbeutel

Wäscheklammerbeutel

 

Der Blümchenstoff ist ein Hamburger Liebe Stoff, den ich aus dem riiieeeesigen Stapel im Stoffladen zielsicher rausgesucht hatte. Preislich natürlich Oberliga, aber man merkt das bei der Verarbeitung schon, ob der Stoff superbillig ist oder ein vernünftige Qualität hat. Und schließlich sollte das Geschenk natürlich auch schön werden. Und wenn man sich erstmal verliebt hat, gibt es sowieso keine guten Argumente mehr! 😉
Für das Innenfutter wollte ich aber noch etwas nicht ganz so Wildes und so haben wir diesen blauen Streifenstoff gefunden. Wobei erstaunlichweise das Blau der Streifen perfekt zum Blau der Blümchen passt.
Hach, ich liebe diesen kleinen vollgestopften Stoffladen einfach. Leider kann ich nur sehr selten hin, da er sich nicht in meiner Arbeitsstadt befindet und ich so unter den normalen Öffnungszeiten nur sehr selten Gelegenheit habe. Aber ich habe mir fest vorgenommen, das wieder öfter einzuplanen, anstatt mich über den blöden Stoffladen in meiner Arbeitsstadt zu ärgern.

Der Schnitt zum Wäscheklammerbeutel ist übrigens bei Supersarah zu finden und kann kostenlos herunter geladen werden. Auch die Anleitung ist super verständlich, so macht das Nähen Spaß!

 

[MMM] Me Made Mittwoch #3

Die Sommerpause des Me Made Mittwoch ist zwar schon wieder zwei Wochen vorbei, aber in der letzten Zeit reagierte mich die Unlust und so brachte ich kein Outfit-Foto zusammen. Auch das heutige Bild ist nicht unbedingt eins, was ich als *ordentliches* Outfit-Foto bezeichnen würde, wurde es doch buchstäblich zwischen Tür und Angel mit dem Handy aufgenommen.
Aber es zeigt zumindest ein höchst alltags taugliches Kleidungsstück, welches ich schon viele Male getragen habe. Da ich mich immernoch im Amy-Fieber befinde, ist es natürlich der Amy-Schnitt von Farbenmix genäht aus einem petrolfarbenen Feincord vom Stoffmarkt im November. Wider Erwarten ließ sich der Stoff extrem gut verarbeiten, ist aber relativ dünn. Für den Sommer war das jetzt perfekt, aber ich werde nun doch noch den Unterrock nachträglich einnähen. Da ich aus Faulheit einen Jerseybund angenäht habe, der auch noch etwas Nachbesserung verträgt, sollte das hoffentlich fix erledigt haben.
Kombiniert ist Amy mit einem gekauften schwarzen Pullover, da noch wie vor Kombinationsflaute in meinem Kleiderschrank herrscht.

MMM 3 Amy

 

Was die anderen Mädels schönes genäht haben, findet ihr hier.

Mein Röckesommer 2013: Ratz-Fatz-Rock Nr.1

 

 

 

 

Oh je, hier ist es mal wieder sehr ruhig in letzter Zeit. Dabei habe ich eigentlich schon Ideen für neue Artikel, aber irgendwie hapert es derzeit an der Umsetzung. Sprich hinsetzen und einfach mal mit Schreiben beginnen. Zum einen liegt es bestimmt am Wetter, das mich in diesem Jahr mehr als sonst schlaucht, so dass ich abends einfach keine Energie mehr habe, noch einmal den Rechner anzuschalten. Außerdem wird es in der nächsten Zeit einige private Veränderungen geben, über die ich derzeit ziemlich nachdenken muss. Dafür bin ich nähtechnisch gerade sehr produktiv und kann sicherlich demnächst einiges zeigen.

Heute gibt es den ersten Beitrag zu einer neuen Serie, die mir vorhin in den Sinn gekommen ist: „Mein Röckesommer 2013“. Ich habe mir im letzten Jahr vorgenommen, zukünftig mehr Röcke tragen zu wollen und zu meiner großen Begeisterung hat das auch tatsächlich geklappt, ich habe schon einige Exemplare genäht und kann gerade bei diesen Temperaturen fast gänzlich auf Hosen verzichten. 🙂
Das klappt allerdings auch nur, da ich aus Faulheit darauf verzichte, Reißverschluss und Bund anzubringen und stattdessen einfach einen Jerseybund aus Resten genäht habe. Bisher hatte ich mich immer nicht dazu durchringen können, weil ich dachte, der Bund würde auftragen und generell würde es nicht so gut aussehen. Aber da ich meine Shirts sowieso immer über dem Bund trage, sieht man den geschummelten Bund nicht und irrsinnig bequem ist es auch noch. Eine gute Anleitung, wie man einen Jerseybund selbst näht, gibt es hier oder man kann auch fertige Bündchenware kaufen, das ist dann noch einfacher und etwas fester (aber auch wärmer) ist das Bündchen auch noch.

Mein erstes Werk, das ich vorstellen möchte, ist der Ratz-Fatz-Rock von Polly Pünktchen. Die Anleitung und das Schnittmuster gibt es gratis auf ihrem Blog.
Ich bin auf das Schnittmuster durch den Me Made Mittwoch aufmerksam geworden und lese jetzt sehr gern bei Polly Pünktchen mit, weil sie immer so tolle Stoffe mit wilden Mustern zeigt. Das liebe ich ja!

Ich muss sagen, ich bin extrem begeistert von diesem Schnitt, der ist wirklich irre schnell genäht. 🙂 Vielen Dank an dieser Stelle für den supertollen Schnitt.

Da der Schnitt eher schlicht gehalten ist, kann das Muster ruhig bunt sein und so habe ich einen genialen Apfelstoff aus einem Dawanda-Spontankauf vernäht. Der Bund ist aus braunem Jersey und ich musste nur noch etwas Schrägband dazu kaufen. Meine Phobie gegen Schrägband konnte ich jetzt auch gleich mal kurieren, da habe ich mich bisher nie ran getraut. Dabei ist es ja wirklich super einfach zu verarbeiten. Ich glaube es liegt ein bisschen daran, dass ich nicht glauben konnte, dass es wirklich so einfach ist.

Anfangs dachte ich, dass der Stoff etwas zu steif ist, aber ich fühle mich trotzdem sehr wohl darin und am Sonntag kann ich ihn bereits einweihen, denn wir sind zu einen Grillparty eingeladen. 🙂

 

 

[Nähtipp] Wollt ihr Eure Sommergarderobe auffrischen?

Die sommerlichen Temperaturen haben uns mit aller Wucht überrannt und plötzlich ist sie da, die Lust sich in luftige farbenfrohe Kleidung zu hüllen. Noch dazu könnte der Berg an Jerseystoffen und idealerweise auch die ganzen Reste eigentlich auch mal abgetragen und hübsch vernäht werden.

Wenn die passenden Schnitte fehlen, habe ich hier ein paar Linktipps mit kostenlosen Schnittmustern für Euch:

1) Freebook Jerseyrock von Kibadoo

Ein toller Jerseyrock, der aus vielen kleinen Resten genäht werden kann. Das Freebook ist brandneu, aber es gibt schon ein paar Beispiele. Auch der Blog von Frau Liebstes ist einen Besuch wert. Dort werden auch noch viele interessante Schnitte vorgestellt. Ich habe am Wochenende das Tank Top ausprobiert und obwohl es noch nicht ganz fertig bin, habe ich schon drei weitere zugeschnitten. 🙂

Hier geht’s zum Rock:   Download

2) Freebook “ I love Summer Beach Top“

Ein luftiges Top für entspannte Nachmittage am Strand!

Hier geht’s zum Beach Top: Download

3) Freebook „Summer“ Tunika-Shirt

Bei Ninchen und ihrem Blog Ninchen’s Chaos gibt es diese tolle Sommertunika. Ohne Arm, mit interessanter Ausschnittlösung und unten leicht ausgestellt. Der perfekte Begleiter für alle sommerlichen Anlässe!

Hier geht’s zur Tunika: Download

4) T-Shirt Schnitt aus der aktuellen „Handmade Kultur“

Noch ein luftiges Sommershirt, ein bisschen im aktuellen 80er Look gehalten. Auch bei diesem Schnitt kann man toll Stoffe kombinieren. Aber aufgepasst: es handelt sich um einen freien Schnitt, die Anleitung ist aber in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Handmade Kultur zu finden.

Hier geht’s zum Shirt:  Download

5) Ariadne Tunic

Mein absoluter Favorit unter allen Schnitten ist die Ariadne Tunic. Schon eher schlicht gehalten, aber doch mit raffinierten Details. Ich brauche definitiv  so ein Sommershirt! Die Anleitung ist allerdings auf Englisch, aber nicht sehr lang und ich hoffe, auch nicht so kompliziert.

Hier geht’s zur Ariadne Tunic: Download

Alle Schnitte sind E-Books und können sofort am eigenen Drucker ausgedruckt werden. Dabei unbedingt beachten, dass der Drucker auf 100% eingestellt ist, also die Seiten nicht automatisch angepasst werden.

Ich werde sicherlich nicht alles Nähen können, da bei mir die Motivation immer größer ist als die tatsächliche Zeit, aber vielleicht ist für Euch ja die ein oder andere Anregung dabei. Sollte ich etwas zeitnah fertig stellen können, zeige ich es natürlich hier im Blog.

Also viel Spaß beim Nähen!

Kleines Update: Fine und Nalu sammeln auf Ihrem Blog auch etlich Gratisschnittmuster und ich habe schon etliche interessante entdeckt. Hier geht’s lang:  http://fineundnalu.blogspot.de

MMM #2

Guten Morgen!

Heute freue ich mich, wieder beim MeMadeMittwoch dabei sein zu können, nachdem ich letzte Woche sowohl am Dienstag nachmittag als auch am Mittwoch Morgen zu verpeilt war, ein schönes Outfit-Foto zu erstellen.

Bevor ich mein heutiges Outfit vorstelle möchte ich mich für die vielen Klicks und Kommentare zum meinem ersten MMM bedanken! Ich habe mich wirklich gefreut. 🙂
Eigentlich wollte ich auch gern zu einigen tollen Outfits Kommentare da lassen (zu allen ist ja leider nicht möglich), aber irgendwie habe ich bei den Blogger-Blogs Probleme mit den Kommentaren. Egal ob ich angemeldet bin oder nicht. Komisch. Ob das wohl am Firefox liegt?

So, nun zum heutigen Tagesoutfit. Da ich momentan immernoch im Schneckentenpo nähe und der Midsommar Wickelrock immernoch nicht fertig ist, gibt es heute wieder eine Kombination mit Kaufklamotten. Selbstgenäht ist lediglich das Shirt, der Knotenshirt-Klassiker aus der Burda 04/2005 (oder war es 05/2005?). Wer sich zu der Zeit im Hobbyschneiderinnen Forum rumgetrieben hat, der weiß weshalb ich es Klassiker nenne. 😉  Es sind wirklich zig Shirts nach diesem Schnittmuster entstanden. Für mich ist das wiklich der Evergreen-Schnitt, denn er ist einfach zu nähen und sieht immer gut aus, egal ob am Strand, abends unterwegs oder im Büro. Da es aber auf Dauer schon ein bisschen langweilig ist, immer nur Knotenshirts zu nähen, bin ich schon ewig auf der Suche nach einen ähnlichen „immer gut aussehenden“ Basic-Shirtschnitt. Leider habe ich den bisher noch nicht gefunden.

Da auch das Shirt einen Burdatypischen Megaausschnitt hat, ziehe ich immer ein einfaches Spaghetti-Top darunter, dann ist es auch egal wenn der Jersey mal ein bisschen dünner ist.
Dies spezielle Shirt habe ich vor ein paar Wochen aus der UFO-Kiste gerettet, um mal zu schauen, ob es überhaupt tragbar ist. Es ist und das Schlimme daran, eigentlich war es fertig. Ok, es fehlen noch die Ärmel, aber ich trag jetzt eine Jacke darüber und dann sieht man das eh nicht. Außerdem gibt es auch eine Ärmellose Version in der Burda. Manchmal ist man echt doof.
Der Jersey ist mal aus einer Butinette-Bestellung von vor langer, langer Zeit und obwohl er an sich super fludderig ist (hat mich das Nerven beim Zuschnitt gekostet – brauch dringend mal einen Rollschneider) lässt er sich erstaunlich gut vernähen. Habe davon noch was zu Hause und eigentlich mal ein Kleid geplant. Naja, mal gucken, was davon wird.
Der Rock und die Strickjacke sind jeweils von H&M und die trage ich auch unabhängig voneinander gern. Ich finde bei H&M eigentlich nur noch selten was Schönes, aber die beiden Teile gehören definitiv dazu.

So, und da bin ich:

MMM_2_1

Auf dem Foto nicht zu sehen ist mein obligatorischer Schal, den ich immer bei Temperaturen unter 30 Grad trage. 🙂

Auch auf die Gefahr hin, dass der Artikel zu lang wird,möchte ich noch eins loswerden:
Der MeMadeMittwoch ist eine super tolle Aktion, die mir wirklich Auftrieb gibt und ich wieder Spaß habe am Klamotten aussuchen, Schmuck dazu und so weiter. Dazu hatte ich lange Zeit absolut keine Lust. Aber eure schönen Outfits sind super inspirierend und machen Lust auf eigene Experimente. Vielen Dank!
So, und jetzt gehe ich Eure Outfits gucken!

MMM / Me Made Mittwoch #1

So, endlich bin ich mal dabei. Zum ersten Mal beim „Me Made Mittwoch“. Ein bisschen aufgeregt bin ich ja schon.
Aber was ist das denn genau?

Beim „Me Made Mittwoch“ werden selbst genähte Kleidungsstücke gezeigt. Gesammelt werden alle Beiträge auf dem Me-Made-Mittwoch- Blog, welcher sich einer großen Beliebtheit erfreut. Wöchentlich nehmen über 100 Hobbyschneiderinnen mit ihren Beiträgen teil.
Die Regeln sind überschaubar, das Kleidungsstück sollte selbstgenäht sein und auf dem Bild „an der Frau“ präsentiert werden.  Zusätzlich zu den Bildern gehören in den Beitrag noch einige Informationen über den verwendeten Schnitt und einige persönliche Anmerkungen.

Mich hat der „Me Made Mittwoch“ dazu motiviert, endlich wieder mehr mit meiner Nähmaschine anzufangen und auch mal wieder etwas fertig zu stellen. Egal wie lange es dauert. Den Rock hatte ich bereits im November begonnen, eigentlich als Proberock, aber dann habe ich doch etwas ordentlicher gearbeitet und mir sehr viel Zeit gelassen. Natürlich waren auch etliche nähfreie Wochen darunter und eben das leidige Anpassen *örgs*.Fertig gestellt habe ich den Rock dann trotzdem, weil ich immer im Hinterkopf hatte, dass ich auch mal mitmachen möchte.
Bis es soweit war, habe ich mich aber trotzdem wöchentlich von Euch inspirieren lassen. 🙂

So, da ist sie nun, meine Variante von Amy:

Den etwas dämlichen Gesichtsausdruck bitte ich zu übersehen, ich bin noch nicht so geübt in Selbstauslöser-Fotos am frühen Morgen.

Und hier kommen die Details:
Schnittmuster: Amy von Farbenmix
Stoff: ein Cordstoff, den ich mal vom Restetisch geklaubt habe, war auch mal (irgendwann) für ein ganz anderes Modell gedacht, welches mir aber zum Glück nicht mehr gefällt, die Taschen habe ich mit einem roten Blümchen-Baumwollstoff gefüttert, der einmal eine Tasche werden wollte und von mir im Herbst gekauft wurde (Foto hat leider nicht geklappt, weil es immer nur rot wurde und die Blümchen nicht zu sehen waren, sieht aber gut aus 😉  )
Sonstiges: 4 Jeans-Nieten, die ich noch in meiner Nähkiste beim Kramen zutage gefördert habe

Würde ich den Schnitt wieder nähen?
Ein klares „JA“. Lange bin ich um dieses Schnittmuster herum geschlichen und war mir nicht sicher, ob ich es kaufen sollte. Zum einen weil ich mit Farbenmix eher Kinderschnitte in Verbindung brachte und zum anderen weil ich eine Zeit lang wirklich Schnittmuster gehortet habe, aber ohne auch wirklich was zu Nähen. Ich war einfach zu faul, diese anzupassen. Wobei, zu faul ist nicht so ganz das richtige Wort, ich war im Prinzip nur noch mit anpassen beschäftigt und habe dadurch absolut die Freude am Nähen verloren. Amy sollte das nun wieder gerade rücken. Und das tat sie auch. 😉
Genäht habe ich den Rock in Größe S ohne Nahtzugabe und das passt auch recht gut. Vorher probierte ich M und das war meilenweit zu groß. Auf einen Unterrock habe ich verzichtet und anscheinend Glück gehabt mit der Stoffauswahl, den Amy krabbelt glücklichweise nicht an der Strumpfhose hoch.
Kombiniert habe ich den Rock mit einem  gekauften Pulli und dem 5th Avenue Infinity Scarf von Ravelry.
Mit der Kombi bin beim derzeitigen Wetter sehr glücklich, aber ich habe schon festgestellt, dass mir doch die passenden Oberteile im Schrank fehlen. Ich denke, ich werde noch das ein oder andere Burda-Knotenshirt dazu nähen, aber dann hört es auch schon auf.
Habt Ihr einenen Lieblings-Amy-Kombi-Shirtschnitt?

Ich hoffe, bereits am nächsten Mittwoch wieder teilnehmen zu können und solange geht’s hier entlang zu den anderen Teilnehmerinnen.