Schwer beschäftigt…

bin ich derzeit mit Basteileien. Drei Hochzeiten in zwei Monaten mit Ziel selbst gebastelte Geldgeschenke zu übergeben. Eine haben wir erfolgreich hinter uns gebracht, mit einer echten super Last-Minute-Bastelei.
Die nächste steht in den Startlöchern.
Momentan arbeite ich am Schwein. 😉

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Ich lerne Häkeln – es geht weiter

Im März hatte ich ja schon mal so einen Anfall, ich wollte Häkeln lernen. Aber wie es ist, wenn man zuviel Hobbies hat, blieb das Häkeln natürlich eine Weile auf der Strecke. Gut, ein wenig liegt es auch daran, dass ich mich mit den vielen verschiedenen Maschen etwas schwer tue.

Nun bin ich aber im Internet mal wieder über eine tolle Anleitung gestolpert, die ich auch für Anfänger geeignet hielt,
nämlich dieser Schal.
Geeignete Wolle hatte ich noch, wo mir zwar die Farbe gefiel, nicht aber das Strickbild. Also habe ich kurzerhand eine neue Häkelnadel gekauft und losgelegt.

So sieht es jetzt aus:

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Ich bin bisher ganz zufrieden, es lässt sich recht nett die Reihen „runterhäkeln“. Da das Garn recht dick ist, werde ich wohl auch eine realistische Chance haben, das gute Stück bis zum Winter fertig zu stellen. 😉

Neuzugang

Endlich ist sie da, meine neue Overlockmaschine!
Mindestens so lange wie ich (regelmäßig) nähe, solange denke ich über die Anschaffung einer Overlock nach. Denn es klingt verlockend: nähen und versäubern in einem Schritt, zusätzlich einfaches Zusammennähen vor allem von elatischen Stoffen dank Differentialtransport.
Aber ich stellte mir ständig die Frage, brauche ich das wirklich? Schließlich habe ich bereits zwei Nähmaschinen, die ebenfalls nähen und versäubern können, wenn auch in zwei Schritten. Außerdem hatte ich immer das Gefühl, womöglich fehlendes Können nur durch ein mehr an Technik ersetzen zu wollen und habe mir immer gesagt, lerne erst einmal die Grundlagen.
Aber letztendlich hat die Neugierde dann doch gesiegt. Denn die Overlock soll auch ein ganzes Stück schneller sein, als die Nähmaschine. Denn ich war kürzlich schon frustriert, als ich ein Top nähen wollte, alles wirklich gut vorbereitet war,, haben zwei Stunden nicht gereicht. Gut, es ist vielleicht ein dünnes Argument, denn für die paar hundert Euro, die das gute Stück kostet, kann ich mir etliche Tops kaufen. Aber nun ja. In nächster Zeit stehen für uns einige wichtige Anschaffungen an, da wird definitiv kein Platz mehr für diesen Luxus sein, also habe ich die Gunst der Stunde genutzt. Ein Top habe ich schon genäht und fürs. erste Mal ging es schon ganz gut. Ein bisschen anders als das Nähen mit der Nähmaschine ist es schon, aber ich bin guter Dinge, dass wir uns zusammen raufen werden!

[Nähtipp] Wollt ihr Eure Sommergarderobe auffrischen?

Die sommerlichen Temperaturen haben uns mit aller Wucht überrannt und plötzlich ist sie da, die Lust sich in luftige farbenfrohe Kleidung zu hüllen. Noch dazu könnte der Berg an Jerseystoffen und idealerweise auch die ganzen Reste eigentlich auch mal abgetragen und hübsch vernäht werden.

Wenn die passenden Schnitte fehlen, habe ich hier ein paar Linktipps mit kostenlosen Schnittmustern für Euch:

1) Freebook Jerseyrock von Kibadoo

Ein toller Jerseyrock, der aus vielen kleinen Resten genäht werden kann. Das Freebook ist brandneu, aber es gibt schon ein paar Beispiele. Auch der Blog von Frau Liebstes ist einen Besuch wert. Dort werden auch noch viele interessante Schnitte vorgestellt. Ich habe am Wochenende das Tank Top ausprobiert und obwohl es noch nicht ganz fertig bin, habe ich schon drei weitere zugeschnitten. 🙂

Hier geht’s zum Rock:   Download

2) Freebook “ I love Summer Beach Top“

Ein luftiges Top für entspannte Nachmittage am Strand!

Hier geht’s zum Beach Top: Download

3) Freebook „Summer“ Tunika-Shirt

Bei Ninchen und ihrem Blog Ninchen’s Chaos gibt es diese tolle Sommertunika. Ohne Arm, mit interessanter Ausschnittlösung und unten leicht ausgestellt. Der perfekte Begleiter für alle sommerlichen Anlässe!

Hier geht’s zur Tunika: Download

4) T-Shirt Schnitt aus der aktuellen „Handmade Kultur“

Noch ein luftiges Sommershirt, ein bisschen im aktuellen 80er Look gehalten. Auch bei diesem Schnitt kann man toll Stoffe kombinieren. Aber aufgepasst: es handelt sich um einen freien Schnitt, die Anleitung ist aber in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Handmade Kultur zu finden.

Hier geht’s zum Shirt:  Download

5) Ariadne Tunic

Mein absoluter Favorit unter allen Schnitten ist die Ariadne Tunic. Schon eher schlicht gehalten, aber doch mit raffinierten Details. Ich brauche definitiv  so ein Sommershirt! Die Anleitung ist allerdings auf Englisch, aber nicht sehr lang und ich hoffe, auch nicht so kompliziert.

Hier geht’s zur Ariadne Tunic: Download

Alle Schnitte sind E-Books und können sofort am eigenen Drucker ausgedruckt werden. Dabei unbedingt beachten, dass der Drucker auf 100% eingestellt ist, also die Seiten nicht automatisch angepasst werden.

Ich werde sicherlich nicht alles Nähen können, da bei mir die Motivation immer größer ist als die tatsächliche Zeit, aber vielleicht ist für Euch ja die ein oder andere Anregung dabei. Sollte ich etwas zeitnah fertig stellen können, zeige ich es natürlich hier im Blog.

Also viel Spaß beim Nähen!

Kleines Update: Fine und Nalu sammeln auf Ihrem Blog auch etlich Gratisschnittmuster und ich habe schon etliche interessante entdeckt. Hier geht’s lang:  http://fineundnalu.blogspot.de

Art Journal #2

Meine zweite Art Journal Seite ist fertig. 🙂
Mir gefällt es gut, vor allem weil das Bild einfach so nebenher entstanden ist.
Zuerst habe ich auf die Seite eine Skizze per Transfermedium  übertragen, weil ich es einfach mal ausprobieren wollte. Als Bild habe ich eine Skizze genommen, die ich mir zur Inspiration meiner eigenen Skizzen, vor einiger Zeit mal hier ausgedruckt hatte. Die Skizze war dann relativ hell auf der Seite, also habe ich anstatt Acrylfarbe meine alten Aquarell-Buntstifte raus gekramt und dann mit Wasser vermalt. Recht begeistert war ich vom Ergebnis, denn obwohl ich diese Stifte schon eine halbe Ewigkeit besitze, habe ich das noch NIE(!) gemacht. Der Streifen roter Erde ist entstanden, weil ich Farbreste vermalt hatte und dann noch ein ganz bisschen übrig war. Damit der Streifen nicht so kahl ist, habe ich gleich mal Grasbüschel malen geübt, nach einer kurzen Anleitung aus einer Zeitschrift über Acrylmalerei. Die Pferdchen habe ich mit einem braunen Buntstift nachgezogen und wollte diese eigentlich noch ausarbeiten, aber gerade so gefällt es mir jetzt gut. Die linke untere Ecke ist noch ein bisschen kahl, hier wollte ich eigentlich das Pferd weiterzeichnen, aber das gelang nicht so gut. Jetzt habe ich beschlossen, dass ich einfach mal was darüber klebe, wenn ich was passendes finde. Erst einmal wird es so bleiben.
Den Spruch habe ich auf dieser Seite gefunden und er lautet:

Islandpferde:
Einem jeden, der sie reitet,
naht sein Glücksstern sich im Raum.
Leid verweht, das Leben gleitet
leicht dahin – ein schöner Traum.

(Páll Ólafsson)

ArtJournal #2

ArtJournal #2

Art Journal #1

Art Journal page 1

Ich habe es endlich geschafft, gestern Abend habe ich meine erste Art Journal Seite für beendet erklärt. Theoretisch kann man ja immer ein wenig weiter basteln, aber so wie es jetzt ist, soll es erstmal bleiben und weitere Arbeiten sind daran nicht vorgesehen. Ich habe festgestellt, dass das Art Journaling für mich als Jägerin und Sammlerin eine ganz praktische Angelegenheit ist, denn ich habe endlich einen Weg gefunden, die Dinge nicht nur anzuhäufen, sondern im Endeffekt auch zu benutzen. Die Grundlage für diese Seite ergab sich aus einem schönen Bild der Golden Gate Bridge, das in einer Fernsehzeitung abgedruckt war. Nach dem Abi habe ich eine zeitlang in dieser Gegend gelebt und so ist San Francisco noch immer etwas sehr besonderes für mich, auch wenn ich leider bisher nicht mehr dort war. Eigentlich wollte ich die ganze restliche Seite mit Blümchen verzieren, das ist aber ziemlich in die Hose gegangen, also entschied ich mich für Schadensbegrenzung mit Flagge, Zeitungspapier und einem weiteren Bild aus irgendeiner Zeitschrift.
Ich bin ganz zufrieden mit dem ersten Versuch, denke, da ist durchaus Potential vorhanden. Einige neue Ideen habe ich auch schon, aber ich lerne noch, die Arbeiten am Art journal in die freie Zeit zu quetschen.

Hier ist ein Teil des Werdegangs zu sehen:

1. die verunglückte Seite  2. Schadensbegrenzung mit Zeitungspapier 3. Skizze der Flagge (erhebt keinen Anspruch auf Originaltreue) mit Bleistift gezeichnet, aufgeklebt und mit Malgel überzogen

Neu entdeckt: Art Journaling

Manchmal ist es echt besser, wenn ich nicht so unkontrolliert im Netz surfe. Ständig stößt man auf irgendwelche neuen, spannenden Themen und Ideen. Das allein wäre ja noch nicht mal wirklich problematisch, wenn ich nicht ich wäre und grundsätzlich erstmal von allem Neuem irgendwie begeistert wäre und so schon verschiedene Phasen des Nähen, Häkelns, Stricken, Malen-nach-Zahlen, Serviettentechnik, Mdf-Platten als Memo-Boards durchgemacht hätte.
Klingt nach DIY-Opfer. Glücklicherweise konnte ich einiges doch soweit eindämmen, dass ich nicht gleich die ganze Grundausstattung gekauft habe und einigen kreativen Dingen bin ich sogar treu geblieben.

Trotzdem habe ich mich, angeregt durch das Buch „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron,  in letzter Zeit mit Malen / Zeichnen beschäftigt und dort viel Freude gefunden. Als ich dann in den Weiten des Netzes auf „Art Journaling“ stieß, war ich natürlich mal wieder Feuer und Flamme.

Aber was ist eigentlich Art Journaling?

Beim Art Journaling handelt es sich um eine Art visuelles Tagebuch. Es kann täglich geführt werden oder auch nur sporadisch, es ist alles erlaubt, was gefällt. Und nicht nur bei der Frage, wie oft man das Art Journal bearbeiten möchte, sondern auch in welcher Art und Weise die Seiten bearbeitet werden. Alles ist erlaubt. Acrylfarbe, Pastell- oder Ölkreiden, Stempeln, Kleben, Collagen, eigene Bilder, Zeitungsausschnitte, Aquarellfarben und, und, und.
Ziel dabei ist weniger das supertolle Ergebnis, sondern schlicht und ergreifend die Freude am Gestalten. Getreu dem alten Motto: „Der Weg ist das Ziel“. Herauskommen wunderbare und einzigartige kreative Gestaltungen. In den USA ist es populärer als bei uns, allerdings gibt es auch einige sehenswerte deutschsprachige Blogs.
Inspririert haben mich vor allem Kreative Journalwelten und Rosies Bastelwelt, Fröbelsternchen  , Lillith Rose und Kreativlounge. Pinterest ist auch spannend: klick

Im Prinzip werden auch nicht allzu viele Hilfsmittel benötigt, viele Dinge z.B. Zeitschriften für Collagen hat man ja schon zu Hause. Teilweise lassen sich auch alte Malkästen noch finden oder man leiht sich mal die Stifte seiner Kinder. Schere, Papier, Kleber und ein alter Schwamm sind zudem nützlich. Vielleicht lassen sich auch Dinge verwenden, die man sonst wegwerfen würde, ich habe zum Beispiel kürzlich einen Flaschenkorken aufbewahrt um diesen später zum Stempeln oder Farbe aufzutragen.

Trotzdem „musste“ ich natürlich das ein oder andere anschaffen und habe mich für Gesso – einen Malgrund für Acrylfarbe und ein neues Skizzenbuch entschieden. Zufällig habe ich dadurch ein interessantes Geschäft für Mal- und Kreativartikel in der nächsten Stadt bei uns entdeckt und weiß jetzt wenigstens auch, wo ich zukünftig solche Dinge erwerben kann.

Auch für das Buch, was man als Art Journal nutzen möchte, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten: ein Skizzenblock mit dickerem Papier aus dem Fachhandel (sind allerdings häufig recht teuer), das Arbeiten auf einzelnen Blättern und diese dann später zu selbst zu binden oder einfach einen Katalog zweckentfremden. Ich habe mich für einen recht hochwertigen Reisekatalog entschieden, den ich von der Arbeit mitgebracht hatte. Dieser gefiel mir vor allem wegen der schwarzen Farbe und des besonderen Formats, da eher quadratisch. Ich habe die Vorderseite schon ein klein wenig gestaltet und für die Innenseiten jeweils 3 Seiten zusammengeklebt und erstmal mit Gesso grundiert. Jetzt kann es los gehen mit meinem eigenen Art Journal!

Der erste Versuch sieht schon ganz gut aus:

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Langer Malabend

Ich hatte mich heute gestern zu einem „Langen Malabend“ bei der Volkshochschule angemeldet. Es wurden verschiedene Maltechniken vorgestellt und wir konnten diese dann im Anschluss ausprobieren. 5 Stunden lang wurde insgesamt gezeigt, gemalt und ausprobiert was das Zeug hielt. Ich habe mich vor allem für Aquarell und Acryl interessiert. Malen mit Kreiden haben wir auch kurz angerissen, aber trotz fünf Stunden Kurszeit wurde die verfügbare Zeit dann doch zu knapp uns wir konnten es nicht mehr ausprobieren.
Insgesamt war es eine nette Veranstaltung und es war ganz gut mal einen Überblick über die verschiedenen Techniken zu bekommen.
Mir hat letztendlich die Acrylmalerei am meisten zugesagt, da die Farben kräftig sind und man immer wieder übermalen kann und so neue Effekte erzielen kann. Außerdem benötigt man als Hilfsmittel nur Wasser und keine anderen Mittelchen. Die Farbe lässt sich nicht nur mit dem Pinsel auftragen sondern auch mit verschiedenen Schwämmen, Spachteln (oder stattdessen zurecht geschnittene Pappe) oder dem Malmesser. Auch die Möglichkeit durch Pasten Struktur und Bild zu bringen und sogar Objekte wie Papier, Sand oder Blätter einarbeiten zu können spricht mich sehr an. Die Profis hatten sogar einen Fön dabei um die Pasten schneller trocknen zu lassen. Mit dem Aquarell bin ich nicht so warm geworden, wobei eines meiner Bilder am Schluss eine überraschende Wendung erhielt und mir jetzt tatsächlich richtig gut gefällt. Einige aus der Gruppe haben wirklich schöne Effekte erzielt indem sie zuerst ein Objekt wie beispielsweise eine Muschel vorgezeichnet haben und dann mit Farbe leicht lasiert haben. Das sieht richtig toll aus und ist gar nicht so furchtbar schwierig. Ich habe auf jeden Fall viele Anregungen mitgenommen und werde mir erstmal etwas dickeres Papier oder Malpappen für Experimente in Acryl besorgen.

Alte Schätzchen…

habe ich bei einem Besuch bei meiner Mutter gestern ergattern können. Die bunten Blumen auf schwarzem Grund sind alte Vorhänge vermutlich aus den 70er Jahren, von mir früher heiß geliebt. Nun „blüht“ ihnen ein zweites Leben als Rock. Mir schwebt da ein Wickelrock Midsommar vor. Mal gucken ob es klappt.
Das Mäppchen mit den Knöpfen habe ich überraschenderweise aus einer alten Spielzeugkiste von mir gerettet und freue mich über coolen Knopfnachschub!

52 pics – 20/52 – fürs Wochenende

Ich war gestern mal wieder im Stoffladen (leider vorgestern und den Tag davor auch) und habe eine Kleinigkeit Stoff gekauft. Eigentlich, ja eigentlich wollte ich ja sparen, vor allem weil ich noch ne fette Strafe zahlen muss für angeblich bei Rot über die Ampel fahren, aber so richtig dran vorbei gehen konnte ich an den schönen Baumwollstöffchen nicht.
Mit diesen Stoffen und dem ein oder anderen aus meinem Fundus möchte ich die Häschen von hier nähen. Und das hoffentlich am Wochenende, welches bei mir diese Woche immerhin aus Sonntag besteht. Yipieh!