[Blogparade] Und wann war Dein erstes Mal?

Als ich heute Morgen meine Blogrunde drehte, fand ich bei Julia von Knuddelstoffel diesen schönen Beitrag. Es handelt von einer Blogparade rund ums Fliegen durchgeführt von Udo auf seinem Reiseblog Jo Igele.

Diesen Beitrag habe ich gleich mal zum Anlass genommen über meinen ersten Flug nachzudenken.

Wann war das denn wohl?

Nach einigem Grübeln habe ich mich dann doch erinnert, meine Mutter nahm mich kurz vor meiner Einschulung mit auf einem Spanienurlaub. Für mich war somit auch Spanien lange Zeit der Inbegriff des Urlaubs an sich. Damit bin ich nicht allein, geht ja vielen so. 🙂
An den Flug selbst erinnere ich mich nicht mehr, allerdings noch ein wenig um das Drumherum. Schließlich mussten wir dafür doch gute 200 km zum nächsten Flughafen in die große Stadt fahren. Heute sind es grad noch knapp 60 km, denn auch die kleineren Städte sind in der Zwischenzeit mit Flughäfen gesegnet worden. Wir flogen damals mit der LTU, die es heute leider nicht mehr gibt. Vor allem zu Kindern war man damals noch äußerst nett und das kleine Klebebildchenbuch, welches ich damals von den Flugbegleiterinnen bekam, hielt ich sehr lange Zeit in Ehren. Und so behielt ich meinen ersten Flug und den damit verbundenen Urlaub noch sehr lange in guter Erinnerung.

Über den Wolken...

Über den Wolken…

Und das war auch gut so, denn mein nächster Flug sollte erst ganze 14 Jahre später statt finden. Und dann aich noch interkontinental und ich ganz allein. Ich hatte nämlich beschlossen, nach dem Abitur die Weite Welt kennenzulernen. Leider stieß ich auch recht schnell an die finanziellen Grenzen dieser weiten Welt und landete hart auf dem Boden der Tatsachen. Theoretisch wäre einiges möglich gewesen, aber mir fehlte der Mut für das „richtige“ Abenteuer. Also entschied ich mich dafür, mich auf eine Au-Pair-Stelle in den USA zu bewerben und wurde auch angenommen. Und im Juli 1998 ging es dann los für mich. Aus der norddeutschen Provinz über Amsterdam bis in die Metropole New York. Im Grunde genommen hatte ich absolut keine Bedenken oder Ängste ich war mir sicher, ich würde schon ankommen. Der Flug nach Amsterdam wurde durchgeführt von einer kleinen Turboprop-Maschine. Ein lärmendes Höllenteil. Für mich kein Problem, für meinen Sitznachbarn leider schon. Kurz nach der Landung musste er seine Kotztüte benutzen. Brrrr. Das fand ich mal so gar nicht toll und war froh, als ich die Maschine verlassen konnte. An den Langstreckenflug habe ich nicht mehr viele Erinnerungen, ich war allerdings ziemlich fasziniert von den vielen verschiedenen Nationalitäten, außerdem was die Passagiere alles mit auch so einen Flug schleppen und dass es Leute gab, die auf einem Flug tatsächlich ihre Schuhe auszogen!

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