Good Bye 2012 und Vorsätze

Jetzt ist er da, der letzte Tag im Jahr 2012. Hinter uns liegen 365 Tage mit ihren Eigenarten, die das Leben so bietet. Schöne Tage, traurige und stressige – für jeden war etwas dabei. Nun wissen wir, wie das alte Jahr war, aber es bleibt doch die Ungewißheit was wohl das nächste Jahr bringen wird. Wird alles besser und schöner oder gar schlimmer? Fragen, die sich wahrscheinlich jede/jeder stellt. Manch einer versucht in die Zukunft zu sehen, sei es mit dem alten Tarot aus Jugendtagen oder dem frisch gekauften Bleigieß-Set, das zwischen dem ganzen Böllereinkauf mit in den Tüten landete. Für einige wiederum ist der letzte Tag des Jahres die große Party schlechthin, es wird noch einmal alles aufgefahren, das glitzernde Outfit, wunderschönes Makeup und die neue Frisur, die man immer schon einmal wollte. Wer in 2012 noch keinen Traumpriz fand – wer weiß vielleicht ist er ja auf der großen Silvester-Gala zu finden? Andere begehen das neue Jahr ruhig und besinnlich, sei es weil ein Schicksalsschlag auch das eigene Leben lähmte, sei es weil die Feierei und Knallerei irgendwie als Geldverschwendung angesehen wird. Aber eines ist allen doch gemeinsam, die Gedanken, was die Zukunft wohl bringen mag und die Vorsätze, die man sich für das neue Jahr zurecht legt, denn es soll ja „alles besser werden“. Ich für meinen Teil begehe das neue Jahr mit meinem Liebsten ganz in Ruhe, teils gezwungenermaßen, teils in voller Überzeugung, da mir endlich klar geworden ist, was mir wirklich wichtig ist, im Leben. Lange genug hat es ja gedauert und ein etwas unschönes, aber wohl glimpflich ausgegangenes (so hoffe ich doch) Erlebnis haben das ihre dazu beigetragen. Ich freue mich darauf, zu zweit eine schöne Zeit zu haben und morgen den Tag ausgeruht und ohne Kater begehen zu können.

Natürlich habe auch ich mir einige Vorsätze für 2013 zurecht gelegt. Neben den üblichen, mehr Sport, gesünder essen, noch ein bißchen abnehmen, habe ich ein ehrgeiziges Ziel für meinen Blog: ich möchte jeden Tag ein Foto posten. Das hatte ich bereits im letzten Jahr versucht, bin aber nach kurzer Zeit daran gescheitert. Zum einen ist es natürlich eine wirklich große Herausforderung, zum anderen wollte ich das Foto auch wirklich jeden Tag erst aufnehmen. Eine schöne Idee, aber da ich zumeist auf meine, nicht so gute, Handykamera zurück griff und auch nicht jeden Tag die „Große“ mitschleppen wollte, scheiterte das Projekt bald am nicht erfüllten Anspruch. Für den nächsten Anlauf werde ich teilweise meine Archivbilder einsetzen. Bei uns wurde kürzlich der Begriff des“ virtuellen Massengrabes“ geprägt und ich möchte meine Bilder, die quasi virtuell vor sich hinschimmeln an die Öffentlichkeit zerren, mich erinnern und natürlich teilen. Alles andere ist irgendwie zu schade.
Weiterhin soll 2013 das Jahr der Trennungen werden. Natürlich nicht vom Liebsten oder mir sonst wichtigen Personen, aber von dem ganzen Kram den ich überall horte und den ich Erinnerungen nenne. Wie genau ich das anstellen soll weiß ich nicht. Nach wie vor bleiben mir viele papierne Zeitzeugen immens wichtig, aber ich weiß auch, dass es so nicht weiter gehen kann. Teilweise benutze ich Schränke und Schubladen nicht, weil sie bis oben hin vollgestopft sind und zum Großteil weiß ich auch nicht so genau, was drin ist.
Ich möchte zukünftig einfach den Müll von den wirklichen Erinnerungen trennen und nicht viele Dinge aufheben, weil ich diese vielleicht irgendwann man gebrauchen kann. Und wenn doch, dann wenigstens geordnet.
Für mich persönlich möchte ich regelmäßig Tagebuch führen, in einem Büchlein ganz für mich. Ich habe vor einiger Zeit alte Tagebücher wiedergefunden und mich gewundert, was ich doch alles festgehalten habe, was ich zwischenzeitlich schon vergessen hatte. Ein wenig ärgert es mich, dass ich das Tagebuchschreiben vor langer Zeit aufgegeben habe, weil ich es kindisch fand.
Damit beende ich meinen letzten Beitrag in 2012 und wünsche allen Lesern eine wunderschöne Silvesternacht und dass alle Wünsche und Vorsätze für 2013 in Erfüllung gehen!

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