Buchrezension: Die Seelen im Feuer

Ich lese gern und auch relativ viel, also was liegt da näher, als sich auch im Nachhinein noch einmal mittels einer Kritik mit dem Werk zu beschäftigen? Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass ich so mit der Zeit eine Liste der Bücher bekomme, die ich in letzter Zeit gelesen habe. den Anfang macht ein Buch, was ich bereits zu Weihnachten von einem lieben Freund geschenkt bekommen habe, der weiß, dass ich gern historische Bücher lese.

Das Buch

„Die Seelen im Feuer“ ist ein historischer Roman der Schriftstellerin Sabine Weigand. Es handelt sich um die Geschichte der Apothekerstochter Johanna, die 1626 zur Zeit der Hexenverfolgungen in Bamberg lebt. Johanna muss erleben, wie der Wahn um die Hexerei und Zauberei immer mehr Opfer einfordert und auch sie wird verdächtigt. Gelingt ihr die Flucht? Wem kann sie überhaupt noch Vertrauen?

Das Besondere an diesem Buch ist die geschickte Einbindung von historischen Dokumenten in die Erzählung. Die Geschichte wurde genau recherchiert und könnte sich wirklich so zugetragen haben.

Meine Meinung

Ein schöner historischer Roman, der kurzweilig zu lesen ist. Besonders interessiert war ich daran zu erfahren, wie die Geschichte von Johanna und Cornelius ausgeht. Es gibt noch einen zweiten Handlungsstrang, der sich um Kirchenmänner und um die Politik dreht, hier wurde es für mich aber erst zum Ende hin spannend. Anstrengend fand ich die wiederholten Beschreibungen der Folter im Hexenhaus und der Hexenverbrennungen. Kurz vor Ende hat mich das wirklich genervt und ich konnte von diesen Dingen nichts mehr lesen. Aber das gehört bei einem Buch mit diesem Thema wahrscheinlich dazu. Gut fand ich das ausführliche Schlusswort der Autorin, das noch einmal die geschichtlichen Hintergründe erläutert und den Leser für die damaligen Verhältnisse sensibilisiert.

Fazit

Ich habe es gern gelesen und empfehle es auch weiter. Zukünftigen Lesern sollte bewusst sein, dass es nicht ausschließlich eine schöne Geschichte ist und manchmal auch ein wenig an die Nerven geht. Lesenswert ist es dennoch, wenn ich es auch nicht unbedingt ein zweites Mal lesen würde.

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