30 Tage Challenge – auf dem Weg zu einem besseren ich

Angeregt durch einen Beitrag in einem Forum bin ich auf dieser Seite gelandet. Da ich leicht zu begeistern bin (leider), war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Wie gut, dass der Kalender an diesem Tag den 31. Juli anzeigte. Wenn das nicht hervorragend passte! Natürlich hatte ich auch schon eine vage Idee. In den letzten Monaten, wohl eher Jahren, habe ich den Sport wohl ein wenig zu sehr schleifen lassen. Mittlerweile hat sich da in meiner Körpermitte ein recht unschöner Rettungsring gebildet und von meiner Standard-Kleidergröße komme ich auch immer mehr ab. Dass das so nicht weiter gehen kann, weiß ich schon länger, aber so richtig geklappt hat bisher nichts. Deshalb lautet meine erste 30 Tage Challenge: 30 Tage lang jeden Morgen eine Gymnastik-Einheit. Das ganze hat am 01. August begonnen und ich möchte 30 Tage durchhalten. Schließlich heißt es, etwas was man 21 Mal gemacht hat, wird zur Gewohnheit.

Tag 1

Sechs Uhr morgens, der Wecker klingelt unerbittlich, aber ich drehe mich noch einmal um. Verfluche meine neue Idee jetzt schon. Schließlich stolpere ich mit etwas Verspätung doch noch aus dem Bett und versuche im Klamtottenchaos meine Sportsachen oder zumindest sowas ähnliches zu finden. Matte geschnappt und raus Richtung Balkon. Ich habe mir vorgenommen möglichst draußen zu turnen, weil ich denke, das frische Luft dafür nicht verkehr ist. Hatte mir abends noch einmal die Übungen angeguckt: die Brigitte Morgenmuffel-Übungen sollen es sein.

Nun gut,also los. Zuerst die Kniebeugen, 25 Mal. Prima, das geht gut auch wenn ich keine Ahnung habe, ob ich es richtig mache. Versuche meine Haltung noch etwas zu korrigieren und schon sind die 25 Wiederholungen rum. Ich fühle mich gut.

Weiter geht es. Die nächste Übung heißt umgekehrtes V. Hiermit tue ich mich absolut schwer und dabei sieht es so einfach aus. Ich habe keine Ahnung, wie ich die 25 Wiederholungen für Anfänger *haha* hinkriegen soll. Aber ich beiße die Zähne zusammen, komme mir doof vor und habe das Gefühl, dass ich die Übung nicht richtig ausführe. Alle 5 WH eine Pause, boa, ist das anstrengend. Ich frage mich, wie ich auf die blöde Idee gekommen bin.

Vom umgekehrten V geht es in den Schmetterling. Puh, endlich was Schönes. Ich richte meinen Rücken auf, atme tief durch und spüre die Kraft in meinen Armen. Sport am Morgen ist doch schön!

Kaum ist es mal schön, muss man wieder auf den Boden. Ich bin beglückt ob der Tatsache, dass ich mir kürzlich eine dicke Sportmatte zugelegt habe. Vierfüssler heißt die nächste Übung. Zunächst habe ich nicht das Gefühl, dass sich diese vom umgekehrten V unterscheidet, dann noch mal aufs Bild geguckt, ein bisschen korrigiert und siehe da: ui, ich spüre meine Bauchmuskeln. Die sind also noch da. Voll motiviert lege ich etwas an Tempo zu und muss prompt ne Pause einlegen. Irgendwie kriege ich aber auch die 25 Wiederholungen rum.

Noch mal schnell auf den Zettel geguckt: eine Übung gibt es noch. Segelflieger. Sieht einfach aus, ist es auch und zum Glück entspannend. Ich bin fertig und schiebe noch 5 Mal den Sonnengruß hinterher (oder zumindest das, was ich dafür halte). Ich fühle ich prima und voller Tatendrang und natürlich bin ich froh, die erste Einheit durchgehalten zu haben.  Natürlich weiß ich, dass die wirkliche Herausforderung erst noch auf mich lauert, denn etwas beginnen ist immer erst mal einfach. Aber dies dann auch durchhalten. Und ich habe schon die eine Idee für die nächste 30 Tage Challenge…

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