Wie fängt man nun einen neuen Blog an?

Eines schönen (wahrscheinlicher: eines verregneten) Tages im Juli 2011 beschloss ich also, einen neuen Blog zu starten. Ich hatte bereits vor laaaanger Zeit einmal einen Blog registriert und auch immer mal was geschrieben. Aber  so richtig in Fahrt kam das nie. Schätze, das lag auch ein wenig an den technischen Möglichkeiten. So, jetzt habe ich aufgerüstet und bin voll vernetzt, also wieso nicht wieder einen Blog starten?

Die erste grobe Idee war geboren. Nun kamen die zweifelnden Stimmen: wofür brauchst DU denn überhaupt einen Blog? Was soll das denn,schreib doch einfach in ein Tagebuch, ist eh bequemer abends im Bett ohne den Laptop mitzuschleppen. Nun ja, wie immer wenn man nicht weiter weiß und zufällig ein Computer in der Nähe ist, befragt man ja schon mal die bekannte Suchmaschine. Natürlich fand sofort ich was ich suchte: 10 Gründe warum jeder einen Blog schreiben sollte  Inspiriert und überzeugt stürzte ich mich in mein Projekt „neuer Blog“!    Und natürlich hat Punkt 8 überzeugt: wer will denn nicht die Welt verändern?  😉

Mir war relativ schnell klar, dass ich einen Blog ganz neu anfangen möchte, ein bisschen so, wie man mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Vorfreude ein neues Notizbuch anfängt. Gut, immerhin hatte ich schon eine Entscheidung getroffen und hatte nun die Qual der Wahl: bei welchem Anbieter möchte ich denn nun frisch durchstarten? Auch dafür gibt es tausend Listen im Internet: die 10 besten Umsonst-Blogs, die 200 tollsten Werbeblogs, die zig Tipps irgendwo und natürlich Fragen ohne Ende in diversen Online-Ratgeber-Seiten, wo man dann mit mehr oder weniger hilfreichen Antworten bombardiert wird. Schließlich entschied ich mich für WordPress, da ich zum einen begeistert von den vielen Möglichkeiten bin und mir auch das Blogsurfen am komfortabelsten erscheint, schließlich möchte man ja auch mit anderen Bloggern in Kontakt treten.

Ja, und da bin ich nun. Sitze gefühlt vor einem riesigen weißen Blatt, dass nun sinnvoll mit Inhalt zu füllen ist.

Die ersten Ideen finden stellen sich mittlerweile regelmäßig ein, natürlich immer in den unsinnigsten Momenten. Auf der Arbeit, beim Autofahren, an der Kasse im Supermarkt oder beim Putzen. Je mehr ich mich mit der Schreiberei beschäftige, um so häufiger kann ich diese „Tür“ aufstoßen. Bevor ich mich wirklich mit Schreiben auseinander gesetzt habe, habe ich permanent auf die eine Idee, auf den perfekt geschriebenen Artikel gewartet und stand mir damit irgend selbst im Weg, indem ich immer auf das perfekte Ergebnis gehofft hatte, was sich natürlich nie eingestellt hat. Mittlerweile weiß ich, dass man sich das durchaus erarbeiten kann und muss. Und plötzlich lauern Inspirationen an allen Ecken, der Duden und das Synomymlexikon werden zur spannenden Lektüre, ja und dann muss man sich ja irgendwie mitteilen… und deshalb bin ich hier.

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